Arbeitskollegen sitzen bei Besprechung

Die Mischung macht’s – 5 Tipps für Führungskräfte

Der Erfolg eines Unternehmens hängt von einer klaren Zielsetzung, aber auch von der Bereitschaft seiner Mitarbeiter ab. Der ideale Arbeitnehmer ist motiviert im Job, ergreift die Initiative und ist dadurch gewinnbringend für das Unternehmen. Doch ob Mitarbeiter bereit sind, sich derart intensiv im Job zu engagieren, hängt nicht selten vom Verhältnis zum Chef ab. Führungskräfte sind Strategen, ausgestattet mit besonders fachspezifischem Wissen. Doch sie müssen vor allem im Bereich Soziale Kompetenz überzeugen. Wer als Führungskraft keinen Weg findet, seine Mitarbeiter zu leiten, wird früher oder später auch mit dem Unternehmen scheitern. Hier sind 5 Tipps, die Führungskräfte im Umgang mit ihren Mitarbeitern unbedingt befolgen sollten.

Authentizität macht sympathisch

Eine gute Führungskraft verstellt sich nicht vor den eigenen Mitarbeitern. Egal, welcher Führungsstil für richtig befunden wird – er wird immer scheitern, wenn die Führungskraft sich dabei verstellt. Mitarbeiter merken recht schnell, ob der scheinbar eloquente und strikte Chef nur eine Fassade vortäuscht. Wer als Führungskraft authentisch auftritt, sich nicht verstellt, wird unbewusst für eine ehrliche Arbeitsatmosphäre sorgen. Gleichzeitig animiert das auch die eigenen Mitarbeiter zu mehr Engagement und mehr Schaffenskraft.

Kumpel oder strenger Boss? Von allem etwas!

Es ist eine, wenn nicht sogar die entscheidende Frage für Führungskräfte:

„Welcher Führungsstil passt zu mir und sorgt für ein gutes Verhältnis zwischen mir und meinen Angestellten?“

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil es keine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt. Eine gewisse Distanz ist unerlässlich – selbst dann, wenn die Führungskraft als unnahbar gilt.

Wer sich als Chef wie ein Kumpel verhält, muss sich nicht wundern, wenn der Respekt der eigenen Mitarbeiter schnell dahin ist. Gleichzeitig sorgt diese Verhaltensweise auch dafür, dass die Spannung im Arbeitsalltag schnell weg ist. Eine Folge: Die Arbeitsmoral abnimmt.

Doch auch das Gegenteil davon, der strikte, kompromisslose Führungsstil, ist nicht unbedingt die beste Lösung. Wer sich als Führungskraft als einzig fähiger Entscheidungsträger präsentiert und seine Mitarbeiter nicht mit einbezieht, sorgt für Frust in der Belegschaft. Es entsteht eine Distanz zwischen beiden Seiten, die zur großen, unüberbrückbaren Kluft reifen kann. Ein Unternehmen kann seine Ziele nur erreichen, wenn Teamarbeit keine Phrase, sondern Gegenstand des Arbeitsalltages ist. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse nicht mit ein, wird das früher oder später zum Problem.

Auch Chefs dürfen mal lobenLob tut nicht weh, wirkt aber Wunder

Jeder Mensch, egal wie selbstbewusst oder schüchtern, braucht Anerkennung. Es ist das, wonach Mitarbeiter im Job streben. Es ist der Grund dafür, dass sie Überstunden ansammeln und Feierabende gern mal zu Arbeitsabenden werden. Darum ist es unerlässlich, die eigenen Mitarbeiter bei guten Leistungen zu loben. Dabei geht es nicht um große Lobeshymnen, sondern oft reicht schon ein einfaches

„Gut gemacht!“

Wertschätzung ist etwas, das viele Arbeitnehmer vermissen. Sie sind unzufrieden, weil die eigene Leistung nicht gewürdigt wird. Das demotiviert und sorgt dafür, dass das Engagement abbaut.

Kümmern Sie sich um ihre Mitarbeiter

Es ist immer gut für´s Arbeitsklima, wenn der Chef seinen Mitarbeitern das Gefühl gibt, er kümmert sich um ihr Wohlergehen. Ein gewisses Maß an Fürsorge – sowohl am Arbeitsplatz wie auch abseits davon – stärkt das Band zwischen Chef und Belegschaft. Sorgen Sie dafür, dass die Arbeitsplätze in Ihrem Unternehmen nicht nur zweckmäßig eingerichtet sind. Der Ort, an dem Ihre Mitarbeiter in etwa ein Drittel der Tageszeit verbringen, sollte angenehm eingerichtet und nicht nur funktional sein. Außerdem können Sie mit Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit, wie zum Beispiel einem monatlichen Firmenevent, für mehr Gruppendynamik und Teamspirit sorgen. Ihre Mitarbeiter werden Ihnen es mit einer positiven Arbeitseinstellung zurückzahlen.

Haben Ihre Mitarbeiter Privatleben?

Wenn Mitarbeiter private Probleme haben, überträgt sich das unweigerlich auch auf die Arbeit. Sie sind unkonzentriert, neigen dazu, selbst bei einfachen Arbeiten Fehler zu machen und lassen den nötigen Ehrgeiz vermissen. Oft ist der Grund für private Probleme jedoch arbeitsbedingt. Die eine Präsentation, die unbedingt noch fertig werden muss, der Auftrag, der abgehandelt werden muss: Immer mehr Menschen machen Überstunden, leben für ihre Abreit und vernachlässigen ihr Privatleben. Führungskräfte müssen dafür Sorge tragen, dass genau jenes Privatleben der Mitarbeiter nicht zu kurz kommt. Dann reduzieren sich automatisch Ausfälle und Probleme im Unternehmen.

Love auf Holzwürfeln mit Herz

Liebe am Arbeitsplatz – 5 Tipps, damit das eigene Herz nicht zur Stolperfalle wird

Sie ist mittlerweile eher Regel als Ausnahme: Die Liebe am Arbeitsplatz. Immer mehr Menschen lernen sich am Arbeitsplatz kennen und lieben. Kein Wunder, immerhin verbringt der Durchschnittsbürger mehr als ein Drittel des Tages am Arbeitsplatz. Als Arbeitskollege sieht man den anderen jeden Tag. Für manche Menschen ist das toll, für andere eher einengend. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Partnerschaft nicht zur Hürde auf der eigenen Karriereleiter wird. Wir nennen Ihnen ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie am Arbeitsplatz souverän mit Ihrer Beziehung umgehen können.

Ihre Beziehung sollte kein Geheimnis sein

Es gibt keinen Grund, ein Geheimnis aus der Partnerschaft zu machen. Menschen verlieben sich, das liegt in unserer Natur. Das Paradoxe daran: Eigentlich geht Ihr Privatleben niemanden etwas an. Trotzdem ist es oft sinnvoller, ehrlich zu den  Kollegen und dem Chef zu sein.

Menschen, die nur auf Neuigkeiten warten, um Sie dann heimlich in der Teeküche auszuwerten, gibt es genug. Nehmen Sie solchen Personen gleich den Wind aus den Segeln.

„Liebe Kollegen, bevor das große Tuscheln beginnt, sagen wir es lieber direkt: Wir sind ein Paar.“

Ein kurzer Satz und die Fronten sind geklärt. Wie die Arbeitskollegen damit umgehen, hängt nur davon ab, wie viel Spielraum Sie ihnen geben. Machen Sie selbst keine große Sache daraus, wird die Belegschaft es auch nicht tun.

Der Versuch, die Beziehung zu verheimlichen, wird nicht gelingen. Der Kollege nebenan wird die plötzliche künstliche Distanz zwischen Ihnen und dem Beziehungspartner bemerken. Schon geht der Arbeitstratsch los. Gleiches gilt auch, wenn ein Partner in einer Vorgesetzten-Position ist. Verdeutlichen Sie den Mitarbeitern, dass der Partner dadurch keine Sonderrechte genießt. Ein lockerer Spruch hilft, um die Neuigkeit humorvoll rüberzubringen. Auch hier gilt: Ihre Mitarbeiter werden Ihre Beziehung nur stark thematisieren, wenn Sie ihnen das Gefühl geben, es sei ein großes Thema.

Partner ist auch KollegeDer Partner ist immer noch Kollege

Es klingt banal, doch die Verlockung ist eben manchmal groß. Vor allem, wenn die Beziehung frisch ist, wird des Öfteren mal schnell eine kleine Mail verschickt und sich über das Abendprogramm unterhalten. Es gibt eben auch die praktischen Vorteile, wenn der Partner den ganzen Tag nur fünf Meter entfernt sitzt. Doch ausnahmsweise sollten Sie diese Vorteile ungenutzt lassen. Schmachtende Blicke und lange Email-Konversationen sind zwar rührend. Haben aber am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Es trägt – so spießig es auch sein mag – nicht gerade zu Ihrer Produktivität bei und spätestens nach acht Wochen sitzen Sie zusammen abends daheim und fragen sich, über was Sie eigentlich noch reden können.

Deshalb: Arbeit ist Arbeit und in dieser Zeit sind Sie Kollegen. Das ist gut für die Partnerschaft und die Karriere.

Kritik im Job hat nichts mit der Beziehung zu tun

Daran anknüpfend, ist es ganz wichtig, dass Sie sich als Kollegen auch als solche verhalten: Kritik gehört im Berufsalltag dazu, sie macht Sie besser. Das gilt auch für die Kritik, die eventuell von Partner bzw. Partnerin kommt. In diesem Moment wird recht schnell deutlich, ob ein Paar auch am Arbeitsplatz weiterhin zusammen funktionieren kann. Wenn Sie oder Er mit patzigen Kommentaren reagiert, ist es – so ehrlich müssen Sie dann auch sein – nicht unbedingt förderlich, zusammenzuarbeiten. In diesem Fall ist es sinnvoll, einmal grundsätzlich über das gegenseitige Verständnis von Liebe am Arbeitsplatz zu reden. Wenn es nicht anders geht, müssen Sie Regeln aufstellen. Funktioniert das auch nicht, dann muss entweder ein Arbeitsplatz oder die Beziehung dran glauben.

Wenn Feierabend ist, hat die Arbeit Sendepause

Während andere Beziehungen, in denen Partner unterschiedlichen Jobs nachgehen, oft gar nicht wissen, was der andere tagsüber macht, haben Sie genau den Durchblick. Sie arbeiten in der gleichen Branche, teilen den gleichen Arbeitsplatz. Da bietet es sich doch an, auch abends über den Job zu erzählen. Der Partner weiß schließlich, wovon man spricht. Das mag von Zeit zu Zeit auch wirklich ein Vorteil sein, sollte aber eher die Regel als die Ausnahme sein. Es ist das genaue Gegenteil zum vorherigen Punkt: Während Sie sich am Arbeitsplatz als gegenseitige Kollegen wahrnehmen sollten, sind Sie nach Feierabend ein Liebespaar und eben nicht das Arbeits-Duo, das gemeinsam noch nach Lösungen für das ein oder andere Projekt sucht.

Ziele setzen mit NLP

Ziele setzen mit NLP

Gerade zum Jahresanfang fassen viele Menschen gute Vorsätze und versuchen, Ziele festzulegen. Ziele sind dafür da, deinem Leben eine Richtung und einen Sinn zu geben. Wenn du dir allerdings keine Ziele setzt, kannst du diese auch nicht erreichen. In unseren NLP-Ausbildungen ist die Zielsetzung daher ein wesentlicher Bestandteil. Unsere Teilnehmer lernen dort, wie sie richtig Ziele setzen, sich motivieren und diese dann auch erreichen.

Warum es wichtig ist, Ziele zu setzen

Wenn du dir Ziele setzt, wirst du automatisch erfolgreicher. Ohne ein konkretes Ziel vor Augen bist du orientierungslos, denn Ziele zeigen dir den Weg und erhöhen dein Durchhaltevermögen. Außerdem wird Erfolg durch Ziele überhaupt erst messbar. Ziele sollten Leistungskriterien erhalten, also Merkmale, an denen du dich orientieren kannst. Anhand dieser Kennziffern kannst du nämlich beurteilen, ob du dich deinem Ziel näherst, oder dich davon entfernst. Bestenfalls suchst du dir für jeden Lebensbereich Kriterien, die dein Vorankommen anzeigen. Zahlen erleichtern nämlich den Überblick, was du erreicht hast und worin du gescheitert bist. Nimm dir beispielsweise nicht nur vor, dass du abnehmen möchtest, sondern setze dir ein konkretes Gewicht zum Ziel. Sage nicht nur, du möchtest mehr Sport machen, sondern melde dich zu festen Kursen an oder erstelle dir einen Fitnessplan. Durch das Erreichen von Zielen werden dein Selbstvertrauen und deine Motivation unheimlich gestärkt. Mit unserer NLP-Ausbildung geben wir dir eine erfolgreiche Hilfestellung zum Thema Ziele setzen.

Wie du mit NLP deine Ziele findest

Neuro-linguistisches Programmieren kann dich darin unterstützen, tief in dich hineinzuhören und Dinge zu erwecken, die du schon längst vergessen hast. Sobald du deine Ziele kennst, kannst du mit deinem bewussten und unterbewussten Verstand an der Umsetzung arbeiten. Denke einfach mal an deine glücklichsten Momente zurück und die produktivsten Zeiten in deiner Laufbahn und überlege, wie du diese Momente in die Zukunft holen kannst. Frage dich, was du in deinem Leben ändern würdest, wenn du nur noch wenige Monate zu leben hättest. Was würdest du intensivieren, was minimieren? Wie würdest du deine Zeit verbringen wollen und mit wem? Was würdest du in Angriff nehmen und was aufgeben? Wo würdest du dich engagieren, wo eher herausnehmen? Welche Tätigkeiten würdest du ganz einstellen, wenn du finanziell unabhängig wärst? Welche Schritte könntest du sofort unternehmen, um dein Leben zu vereinfachen und glücklicher zu sein? Bei all diesen Fragen ist NLP ein sinnvolles Instrument, um deine zur Verfügung stehende Handlungsenergie voll einsetzen zu können. Zudem wirst du durch verschiedene Methoden darin unterstützt, dich von Zweifeln und negativen Bildern zu lösen.

Ziele setzen und erreichen

Wie du dir richtig Ziele setzt

Möchtest du etwas Bestimmtes erreichen, muss das für dich zu einer absoluten Notwendigkeit werden. Wenn dein Verlangen danach groß genug ist, findest du immer einen Weg, genau das zu bekommen, was du möchtest. NLP wird dir dabei helfen, dieses Verlangen zu wecken und vor allem ins Handeln zu kommen. Wichtig ist, dass du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst. Setze dir ein konkretes Ziel und arbeite an einem Plan, welche Zwischenschritte nötig sind, dieses zu erreichen. Der Hauptgrund, warum die meisten Menschen nicht mehr haben, ist der, dass sie nur die Dinge anstreben, die in Reichweite liegen, anstatt nach Träumen und hohen Zielen zu greifen. Deine Erwartungen und die daraus resultierenden Ziele bestimmen, was du im Leben erhalten wirst. Wenn du dir etwas wünschst und hart genug dafür arbeitest, dann wirst du es auch bekommen. Du musst nur darauf achten, dass dein Ziel nicht zu klein ist. Ein Ziel solltest du auf keinen Fall ablehnen, weil es unerreichbar scheint. Denke nicht darüber nach, was realistisch ist, sondern wie deine Realität aussehen soll. Schon Che Guevara sagte: „Lasst uns realistisch sein. Tun wir das Unmögliche!“ NLP wird dazu eingesetzt, sämtliche negativen Blockaden zu lösen, sodass auch du das vermeintlich Unmögliche möglich machen kannst.

Halte deine Ziele schriftlich fest

Durch das schriftliche fixieren deiner Ziele, verankerst du diese nachhaltig in deinem Bewusstsein. Das Verschriftlichen fordert dich zudem auf, dein Ziel deutlich und konkret zu formulieren. Bringe die Notizen am besten an einem Ort an, wo du sie immer wieder siehst.   Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass du nur deine rechte Gehirnhälfte nutzt, wenn du lediglich an deine Ziele denkst. Notierst du sie allerdings, werden beide Gehirnhälften eingesetzt. Somit werden ständig Signale an dein Unterbewusstsein gesendet. Durch die Anwendung von NLP-Methoden werden genau diese Signale nochmals verstärkt.
Beginne also damit, dir Ziele zu setzen und für deren Umsetzung zu arbeiten. Wenn du älter bist, wirst du nur eines bereuen: die Dinge, die du nicht getan hast! Erspare dir das furchtbare Gefühl, eines Tages reuevoll zurückzublicken und dich zu fragen, wie dein Leben wohl verlaufen wäre, wenn du dir größere Ziele gesetzt hättest. Erst wenn wir vom Leben das Beste verlangen, geben wir unser Bestes und werden dadurch zum Besten. Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, aber unterschätzen, was sie in 10 Jahren erreichen können. Wir DenkManager unterstützen dich durch unsere NLP-Ausbildung dabei, Ziele zu finden, sie richtig zu setzen und diese auch zu erreichen.

Vierblättrige Kleeblätter

Höher, schneller, weiter – Unglück im Glück

Wir wollen glücklich sein. Das will doch irgendwie jeder, oder? Vor allem in Zeiten, in denen uns die Marketingwelt verspricht, dass Sie sich das Glück quasi erkaufen können. Konsum lautet das Stichwort und die scheinbar einfache Lösung, sollte die Frage aufkommen:

Wie finde ich mein Glück?

Doch was ist das gekaufte Glück wirklich wert?

Das Glück der anderen

Glück hat keine feste Definition. Jeder Mensch definiert für sich selbst, was Glück bedeutet und ob er glücklich ist. Doch viele Menschen setzen Glück mit dem Streben nach immer mehr gleich. Einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, reicht zum Beispiel nicht mehr aus. Immerhin erklimmt der ehemalige Schulkamerad oder beste Freunde gerade die Karriereleiter. Ihre eigene bisher recht linear verlaufende Karriere bei der Bank, der damit verbundene sichere und sogar noch gut bezahlte Arbeitsplatz ist auf einmal nicht mehr genug.

Das erreichte Glück ohne Glücksgefühl

Es wird oft von der Neidgesellschaft gesprochen. In der Tat verhindert der Blick nach rechts und links oft unser eigenes Glück. Menschen wollen das, was andere haben und sie scheinbar selbst nicht haben können. Genau so lange, bis sie dann irgendwann das gleiche haben. Dann ist aber nicht etwa das wahrhaftige Glücksgefühl angesagt. Es wird stattdessen wieder etwas Neues gefunden, das man selbst nicht hat. Und so entwickelt sich die Suche nach dem Glück, zumindest im Beruf, schnell zum persönlichen Kampf im Hamsterrad.

für nachhaltiges Glück sorgenSuchen Sie nach Ihrem persönlichen Glück

Wenn Sie versuchen wollen, den Absprung aus diesem Hamsterrad zu finden, schauen Sie doch zur Abwechslung einmal auf Ihre eigene Laufbahn. Verschwenden Sie Ihre Zeit und Energie nicht damit, den Lebenslauf von anderen Menschen neidisch zu betrachten. Vielmehr sollten Sie sich Ihrer eigenen Leistungen bewusst werden. Das Streben nach Glück im Berufsleben wird nämlich nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn Sie für sich selbst zufrieden sind. Jagen Sie nicht den Träumen anderer Menschen hinterher, nur weil Sie denken, Ihr eigener Weg ist nicht gut genug. Sie sollten nur dann etwas verändern, wenn das Ihr eigener Wunsch und nicht das Ergebnis von Neid ist.

Verwechslunggefahr: Leistungsdruck oder Glück?

Die Denkweise, dass Karriere und das Streben nach mehr der einzig richtige Weg hin zum ganz großen Glück sind, wird bereits viel früher geprägt. Schon Kinder wachsen oft mit dem Bewusstsein auf, dass Mitschwimmen in der Masse nicht genug ist. Die eigene Freizeit nach der Schule und den Hausaufgaben auf dem Spielplatz zu verbringen, ist nicht okay. Das wird zumindest so vermittelt. Geigenunterricht nach der Schule, Französischunterricht am Wochenende – immerhin soll der Nachwuchs alles andere als nur Durchschnitt sein. Dieses Streben nach dem Besonderen ist nicht gleichzusetzen mit Ehrgeiz. Ehrgeiz ist wichtig im Leben. Wird Kindern kein Ehrgeiz vermittelt oder der Gedanke, dass Ehrgeiz wichtig ist, werden Erwachsene auch nicht versuchen, das Bestmögliche aus ihrem Leben herauszuholen.

Marketing vermittelt verzerrte Realität

Doch die Marketingwelt verspricht Eltern und Kindern mehr. Das moderne Marketing will keinen Ehrgeiz vermitteln, sondern zeigen:

Mit unseren Produkten wird Ihr Kind zu etwas ganz Besonderem.

Auf einmal ist das tägliche Spielen auf dem Spielplatz nicht mehr genug. Irgendetwas „Sinnvolles“ muss das Kind schon machen. Und so wird Kindern bereits im frühen Alter vermittelt, dass hohe Ansprüche wichtig sind und Durchschnitt nicht genug ist. Das führt nicht selten zu einem sehr großen Geltungsdrang, wenn diese Kinder dann erwachsen werden. Viel öfter führt es aber dazu, dass diese Menschen das Gefühl in sich tragen, immer noch mehr zu wollen. Selbst, wenn das scheinbar perfekte Leben bereits erreicht wurde, sind diese Menschen ständig auf der Suche nach dem Glück. Nicht selten führt das zu einem Teufelskreislauf, aus dem es schwer fällt, wieder auszubrechen. Statt Glück zu erleben, leben die Menschen nur noch dafür, durch Konsum dem vermeintlichen Glück hinterher zu jagen, ohne es jemals erreichen zu können.

Befreien Sie Ihr Kind aus diesem Hamsterrad

Um zu vermeiden, dass Ihr Kind in ein ähnliches Unglück verfällt, sollten Sie entgegen den vielen Versprechungen der Marketingwelt, zunächst einmal dafür sorgen, dass Ihr Kind auch Kind sein darf. Verantwortung, Sorgen und Verpflichtungen wird Ihr Nachwuchs noch früh genug lernen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind nur den Hobbies nachgeht, die es auch wirklich mit viel Leidenschaft verfolgt. Auch in diesem Fall gilt: Schauen sie nicht nach links oder rechts, sondern bleiben Sie bei sich und behalten Sie den Blick auf Ihr Kind.

Erziehen Sie ohne Leistungsdruck

Nur, weil das Kind der Nachbarn neben dem Klavierunterricht auch noch zusätzlichen Sprachunterricht nimmt, heißt das nicht, dass Ihr Kind etwas verpasst. Jedes Elternteil will, dass aus dem eigenen Kind ein verantwortungsbewusster und zielstrebiger Erwachsener wird. Etwas Besonderes ist Ihr Kind doch ohnehin schon, oder? Sorgen Sie dafür, dass es seine Kindheit ganz ohne Zwänge genießen darf. Das pure Glück bedeutet für die meisten Kinder nämlich, den Nachmittag einfach mit Freunden auf dem Spielplatz zu verbringen, mit Papa zu toben und mit Mama zu kuscheln.

Konsumzwang verhindert Glück

Das Anspruchsdenken wird früh geprägt und oft auch aus dem eigenen Elternhaus vermittelt. Die Marketingwelt verspricht jedoch vor allem eins: Sie können alles, was Sie wollen, sofort haben. Die Zeiten, in denen für Dinge gespart werden musste, sind vorbei. Kredite machen es möglich und damit das Glücksgefühl, etwas endlich zu bekommen, wofür man so lange gespart hat, unmöglich. Mithalten ist das Stichwort. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der materielle Dinge oft bestimmen, in welche soziale Gruppe Menschen eingeordnet werden. Das ist falsch, aber leider Realität. Weil der Durchschnittsbürger natürlich den Drang hat, dazu gehören zu müssen. Er muss mitziehen, um nicht an den Rand der Gesellschaft zu rücken.

Sorgen Sie für Ihr nachhaltiges Glück

Immer weiter, immer höher, immer schneller – die Marketingwelt verspricht uns, dass nichts unmöglich und Glück käuflich ist. Doch was ist das erkaufte Glück wirklich wert? In den meisten Fällen führt dieses erkaufte Glück nur zu einer kurzen Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Ein kurzes Glücksgefühl durchströmt den Körper, bevor die Suche nach dem Glückslieferanten wieder von vorn beginnt. Das Prinzip ist leicht verständlich und auf viele Bereiche in unserem Leben anwendbar: Wer günstig kauft, kauft zweimal. Wer Glück nur an materielle Dinge knüpft, wird nie aufhören zu versuchen, dieses Gefühl zu kaufen. Immer und überrall. Daher sollte es vielmehr das Ziel sein, sich das eigene Glück längerfristig zu erarbeiten. Glücksgefühle, die dadurch hervorgerufen werden, dass etwas erarbeitet wurde, haben einen anderen Stellenwert. Sie befriedigen nachhaltig, schaffen Vertrauen in die eigene Stärke und sorgen für innere Ausgeglichenheit.

Am Ende definiert jeder Mensch sein Glück selbst. Es gibt kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass Sie sich nicht von den Versprechungen der Marketingwelt locken lassen und damit einem Phantom hinterherjagen. Fragen Sie sich immer mal wieder: Was macht mich wirklich glücklich?

5 Gruende für den eigenen Blog

5 Gründe für einen eigenen Blog

Es bedarf mittlerweile nicht mehr viele Technik-Skills, um sich im World Wide Web mitzuteilen. Der eigene Blog ist in weniger als fünf Minuten erstellt und schon kann über alles geschrieben werden, was dem eigenen Ich auf der Seele liegt. Die größte Herausforderung für alle Neu-Blogger ist die eigene Geduld. Denn ehe eine größere Zahl an Menschen auf diesen Blog aufmerksam wird, bedarf es viel Ausdauer. Eine Eigenschaft, die nur wenige Blogger besitzen. Doch auch wenn Sie nach zwei Monaten noch immer nicht die gewünschte Zahl an Leser erreicht haben, lohnt es sich weiterzumachen. Denn der eigene Blog kann in Zukunft viel wert sein.

Wir nennen Ihnen fünf Gründe, weshalb es sich lohnt online produktiv zu werden und den eigenen Blog noch heute zu starten.

1. Der eigene Blog als Probier-Oase

Gerade für junge Menschen, die noch am Anfang ihrer Ausbildung oder ihres Studiums stehen, ist ein eigener Blog sinnvoll. Oft fehlt aufgrund des eng gestrickten Zeitplans der Praxisanteil im Studium. Umso sinnvoller ist es, einen eigenen Blog zu starten und diesen eher als eigene Spielwiese statt Visitenkarte zu sehen. Egal ob als angehender Koch, Journalist oder Mode-Designer. Die ersten eigenen Kreationen lassen sich nirgends schneller und einfacher präsentieren als im Internet. Wenn Sie etwas Geduld haben und kontinuierlich neue Arbeiten online stellen, werden Sie schnell erstes Feedback erhalten. Bessere Kritik, die von ihrer zukünftigen Zielgruppe kommt und konstruktiv ist, bekommen Sie nirgends.

2. Der eigene Blog als Visitenkarte

Der Studienabschluss ist bereits in Sicht, die Bachelor- oder Masterarbeit eingereicht und so langsam wird es Zeit für die ersten Bewerbungsschreiben. Neben dem üblichen Inhalt, wie die Formulierung ihrer Stärken und Qualifikationen, kann auch der Zusatz „Meinen Blog finden Sie unter XYZ“ enorm wertvoll sein. Ein Blog bietet etwas, das ein Vorstellungsgespräch, welches selten länger als 30 Minuten dauert, kaum leisten kann: Kompetenz und Fachwissen. In wenigen Minuten kann der vermeintlich neue Chef online nachschauen, worüber Sie schreiben und wie gut Sie sich auskennen. Vermutlich gibt es wenige Mitbewerber, die diese Option bieten. Ein Pluspunkt für Sie.

3. Werde Teil einer Community

Es gibt für jeden Fachbereich Menschen mit einem unheimlichen Know-how. Und fast immer gibt es da draußen diesen einen Experten, dessen Ideen und Wissen dich begeistern. Jemand, der schlichtweg mehr weiß als du. Das ist keine Schande, sondern viel mehr eine große Chance für dich. In Deutschland gibt es mittlerweile eine große Blogger-Community. Es wird sich über gemachte Erfahrungen beim Bloggen ausgetauscht, Tipps werden weitergegeben und nicht selten entstehen aus diesen Kontakten gute Geschäftsbeziehungen oder gar Freundschaften.

Der eigene Blog im Marketing Mix

Der eigene Blog im Marketing Mix

4. Du bist dein eigener Chef – egal wann, egal wo

Du bestimmst den Inhalt, du entscheidest über das Layout und du wählst die Bilder aus – mit einem Blog bist du der Chef und sonst niemand. Egal ob du daheim, in der Bahn oder im Urlaub bist, du kannst immer an deinem Blog arbeiten. Kein Wunder, dass es mittlerweile viele so genannte digitale Nomaden gibt, die um die Welt reisen und ihren Blog in ein lukratives Geschäft verwandelt haben. Aber Achtung: All diese Menschen arbeiten in den ersten Jahren noch härter als in ihrem alten Job. Wie gesagt: Am Ende bist ganz allein du dafür verantwortlich, wie weit du es mit deinem Blog bringst.

5. Werbung schalten, Geld kassieren mit dem eigenen Blog

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: Mit dem eigenen Blog lässt sich mittlerweile ordentlich Geld verdienen. Doch während viele angehende Neu-Blogger davon ausgehen, dass Sie binnen einer Woche zu Ruhm und Ehre und nebenbei auch viel Geld kommen, ist das Geldverdienen für einen Blogger vor allem das Ergebnis harter Arbeit. Wenn erst einmal eine gute Anzahl an Lesern kontinuierlich ihren Blog liest, könnte das Modell „Per Werbung Geld verdienen“ erstmals interessant werden. Wichtig dabei: Schalten Sie Werbung ihrer Zielgruppe entsprechend. Wer zum Beispiel einen Blog über Fußball betreibt, sollte nicht unbedingt Werbung für Dessous schalten. Doch aufgepasst: Es wird zwischen vielen Werbemodellen unterschieden. Oft wird eine bestimmte Pauschale erst bezahlt, wenn zum Beispiel fünf Menschen auf den Werbe-Button geklickt haben. Bei einem anderen Modell werden Sie erst bezahlt, wenn der Leser auf den Button klickt und im Anschluss auch etwas kauft. Wenn Firmen aufgrund der Bekanntheit ihres Blogs auf Sie zukommen und Sie bitten auf ihrem Blog Werbung zu schalten, haben Sie es geschafft. Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg.

Los lassen und Kommunikationstraining und NLP

Wie geht bewusste Persönlichkeitsentwicklung?

In unserer Kindheit übernehmen wir ungefiltert die Werte und Glaubenssätze unserer Umgebung und werden durch diese Zeit sehr geprägt. Das können positive Werte sein, wie „Ordnung ist wichtig“ oder „in unserer Familie sprechen wir miteinander“. Es können aber auch einschränkende Werte und Glaubenssätze sein, wie „ein Mann weint nicht“ oder „Frauen müssen immer gut aussehen“, „geh bloß kein Risiko ein“ oder „Keiner in unserer Familie kann Mathe“.

Die eigene Fähigkeit zum kritischen Denken setzt erst ungefähr mit dem siebten Lebensjahr ein, und bis dahin können wir nur hoffen, dass wir eine Vielzahl von stärkenden und positiven Werten und Glaubenssätzen aufgenommen haben. Diese Werte und Glaubenssätze machen uns aus und schaffen damit unsere Identität, bestimmen unser Verhalten und unsere Fähigkeiten. Damit wirken sie sich direkt auf unser Handeln im Berufs- und Privatleben aus. Hier hilft eben die bewusste Persönlichkeitsentwicklung und Entfaltung des eigenen Glücks.

Vor einigen Jahren coachte ich eine junge Frau, die sich selbständig machen wollte. Der Businessplan lag schon langefertig in einer Schublade. Von ihren Eltern hatte sie den Glaubenssatz „Geh bloß kein Risiko ein“ mitbekommen. Erst nachdem sie diesen Satz in „Geh nur ein gut überlegtes und kalkuliertes Risiko ein“ verwandelt hatte, konnte sie sich selbständig machen und ist mittlerweile erfolgreich und zufrieden.

Eltern brachten ein Kind zu uns, dass in der vierten Klasse enorme Schwierigkeiten in Mathematik hatte. Bei einem Lerncoaching ist es wichtig zu unterscheiden, ob die Kinder oder die Eltern das Problem haben. Wenn wir das Kind fragen: „Du hast in Mathe eine 5 geschrieben. Wie ist das für Dich?“ Dann kommt als Antwort: „Alles in Ordnung. Nur meine Mutter regt sich auf.“ In solchen Fällen ist das Arbeiten mit den Eltern sinnvoller.

Kommt bei der Frage als Antwort „Keiner in unserer Familie kann Mathe“, dann hat das Kind Angst, die Zugehörigkeit zu der Familie zu verlieren, sobald es Mathe kann. Die Familie ist die Lebensgrundlage des Kindes.

Aufstellungen

Die Vergangenheit neu bewerten

Im Laufe unseres Lebens haben wir als Teenager oder Erwachsene unangenehme Erlebnisse, die auch sehr belastend sein können. Diese Erlebnisse können durch den Einsatz von mentalen Techniken von der Belastung befreit werden, so dass aus der unangenehmen Erfahrung eine positive Erkenntnis gemacht werden kann, die die Persönlichkeit stärkt. Das Können solcher Techniken gibt die Möglichkeit, alle unangenehmen Erlebnisse umzudeuten. Leichtigkeit und Freiheit sind die Folgen dieser „Schattenarbeit“, die Sie in unserer NLP Ausbildung lernen.

Resilienz oder Widerstandsfähigkeit

Wie gehen Sie mit dem Kollegen um, der in allen Besprechungen „auf Angriff“ schaltet? Zu wissen, dass der verbal aggressive Kollege seinen Stress damit ausdrückt und die beste Wahl trifft, die er aus seinen Möglichkeiten treffen kann, lässt den eigenen Stresspegel deutlich sinken. Wenn Sie dann noch passen mit einem flotten Spruch die Situation entschärfen können, haben Sie die Grundlage dafür geschaffen, dass es Ihnen gut geht. Der Aufbau von Verhaltensmöglichkeiten ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil in unseren Trainings und sorgt dafür, dass sich Stress gar nicht erst wieder aufbauen kann und Sie das Leben können, was Ihnen wichtig ist. Damit beginnen Sie, sich selbst zu verwirklichen.

Selbstverwirklichung & Persönlichkeitsetnwicklung

Welche Ziele haben Sie? Was sind Ihre wichtigsten Werte? Wie treffen Sie fundierte Entscheidungen? Passt Ihr Arbeitsplatz zu Ihren Werten?

Das sind Fragen, die wichtig für die Gestaltung Ihres Lebens und Ihres beruflichen und finanziellen Erfolges sind. In unseren Coachings begegnen uns immer wieder Angestellte, die gern mit anderen Menschen zusammen sind, reden und telefonieren. Sie arbeiten aber als Bürokaufleute und sind mit Ordnung und Strukturen beschäftigt, die sie eher langweilen oder ermüden. Darum empfehlen wir vor der Berufswahl festzustellen, welche Werte, Fähigkeiten und Gaben bei einem Menschen vorhanden sind und den Beruf dann nach diesen Möglichkeiten zu wählen – für ein glückliches und sinnerfülltes Leben.

Ist es Zeit für einen neuen Lebensweg?

5 Anzeichen für eine Veränderung von Ihrem Lebensplan.

Wenn man älter wird, glaubt man irgendwann zu wissen, was man will. Es kristallisiert sich eine Art Lebensplan heraus. Heiraten, Single bleiben, Kinder kriegen, kinderlos leben – irgendwann glauben wir zu wissen, was wir wollen. Danach fällt alles leichter, immerhin ist das Ziel definiert. Wir kennen die Richtung und können das Lenkrad in die richtige Spur führen. Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn man diesen Lebensplan schon hatte, auf einmal aber merkt, dass er vielleicht falsch ist. Dass dieser Plan schlichtweg nicht zu uns selbst passt. Dabei kann es sich um ihre Beziehung handeln, die sie plötzlich in Frage stellen. Auf einmal kommt ihnen ihr Job mehr als Last denn als Berufung vor. Oder sie überdenken ihren Lebensstil, wollen vielleicht doch lieber reisen statt den Alltag in der Heimat. Egal in welchem Bereich Sie gerade vielleicht merken, doch etwas anderes zu wollen: Sie müssen eine Entscheidung treffen. Wir nennen ihnen fünf Anzeichen dafür, dass es vielleicht wirklich an der Zeit ist, ihren Lebensplan noch einmal zu überdenken.

Sie fühlen sich auf einmal lebendig

Das Leben hat noch mehr zu bieten, als bisher!

Das Leben hat noch mehr zu bieten, als bisher!

Ihre Beziehung ist perfekt, ihr Partner verständnisvoll und einfühlsam. Doch irgendwie haben sie das Gefühl, etwas stimmt nicht. Das wird ihnen vor allem dann bewusst, wenn sie allein unterwegs sind oder mit Freunden. Sie fühlen sich lebendig, frei und irgendwie anders, die meiste Zeit vor allem besser. Das muss nicht gleich ein Anzeichen dafür sein, dass sie ihre gefestigte Beziehung beenden sollen. Immerhin gibt es in fast jeder Beziehung Momente, in denen es mal nicht so gut läuft und in denen man Dinge in Frage stellt. Das bringt schlichtweg der Alltag mit sich. In einer guten, gefestigen Partnerschaft stimmt die Kommunikation, über etwaige Zweifel wird gesprochen und schnell eine Lösung gefunden. Doch manchmal bleibt dieses Gefühl, es wird zum Begleiter im Alltag. Sie haben immer mehr das Gefühl, dass ihr Lebensplan und die daran geknüpfte Beziehung nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht. Sie jagen diesem Gefühl des Lebendigseins hinterher. Gleiches gilt für einen längeren Auslandsaufenthalt, der ihnen auf einmal zeigt, wie viel die Welt noch zu bieten hat. Nicht selten überdenken Menschen nach so einem Erlebnis ihr Leben und haben das Gefühl, etwas ändern zu müssen. Wenn sie sich darin wiederfinden, ist es vielleicht an der Zeit etwas zu ändern. Seien sie mutig, vor allem wenn sie innerlich schon längst eine Entscheidung getroffen haben.

Sie haben das Gefühl, etwas zu verpassen

Eigentlich waren sie nie der Typ, der neidisch auf andere geschaut hat. Immerhin wissen Sie, dass sich hinter den scheinbar perfekten Fassaden oft ähnliche Probleme wie die ihre verbergen. Aber in letzter Zeit kommt dieses Gefühl immer mehr in ihnen hoch. Sie fragen sich, ob sie durch ihren gewählten Lebensstil nicht etwas verpassen. Sie haben Angst, dass sie in zehn Jahren auf ihr Leben schauen und es bereuen werden, nicht ihrem Instinkt gefolgt zu sein. Auf einmal flirten sie wieder gern, mehr noch als vorher. Und sie ertappen sich bei dem Gedanken daran, noch einen Schritt weiter zu gehen. Ihre Singlefreunde gehen jedes Wochenende feiern, darum haben sie sie nie beneidet. Schließlich ist jeder von ihnen nur auf der Suche nach dem, was sie schon haben: die vermeintlich perfekte Partnerschaft. Sollte dieses Gefühl immer mehr in ihnen wachsen, sollten sie sich Gedanken machen. Wer vollends glücklich ist mit seinem Leben oder zumindest zufrieden, hat selten das Gefühl, etwas zu verpassen.

Sie empfinden nur noch wenig Freude und Glück

Eigentlich sind sie ein lebensfroher Mensch, aber in den vergangenen Monaten empfinden Sie immer weniger Freude an den alltäglichen Dingen. Hobbies oder Aktivitäten, die sie sonst ausgefüllt und nichts haben vermissen zu lassen, sind auf einmal nicht mehr genug. Natürlich kann das viele Ursachen haben, im schlimmsten Fall sind sie gerade dabei in eine psychische Erkrankung zu geraten. Es kann aber auch einfach nur bedeuten, dass sie den Drang verspüren etwas Neues zu machen. Das heißt nicht gleich, dass sie ihr ganzes Lebens umkrempeln sollen, es kann aber ein Anzeichen dafür sein, dass die Zeit reif ist, etwas Neues zu wagen. Diesen Schritt sollte jedoch gut überlegt sein, oft liegt die Ursache für fehlende Begeisterung woanders. Also nehmen Sie sich Zeit und hinterfragen Sie sich, was sie wirklich wollen.

Was verändern, um glücklich zu sein?

Was verändern, um glücklich zu sein?

Alte Träume werden wieder hervorgekramt

Wenn wir Teenager sind, entstehen die ersten großen Träume. Probleme sind noch nicht allgegenwärtig, der Alltag bietet Raum für diese Phantasien. Irgendwann geht es dann nur noch ums Überleben, Geld verdienen, Freundschaften pflegen, das normale Leben eben. Die Träume von früher erscheinen vielen Menschen dann fast schon lächerlich, schließlich sind sie schwer mit der Gegenwart vereinbar. Es gibt aber auch Menschen, die sich nur zu gern an diese Träume erinnern, die sich immer wieder fragen: Was wäre, wenn? Sie haben diesen ein oder anderen Traum so verinnerlicht, dass er noch immer nach Erfüllung schreit. Wenn Sie gerade an einem Punkt in ihrem Leben sind, an dem sie diese alten Träume wieder beschäftigen, kann das mehrere Gründe haben. Sie sind vielleicht nur unzufrieden mit dem ein oder anderen Umstand in ihrem Leben. Vielleicht beschäftigt sie dieser Traum aus der Vergangenheit aber auch schon seit geraumer Zeit und Sie fragen sich immer wieder, wie sie ihn verwirklichen können. Sollte dies der Fall sein, setzen sie ihre Überlegungen in die Tat um. Es ist eine Phrase, aber das Leben ist kurz. Verpassten Chancen, nicht erfüllten Träumen hinterher zu trauern, ist nie gut.

Auf einmal wird alles unwichtig 

Ist es Zeit für einen neuen Lebensweg?

Ist es Zeit für einen neuen Lebensweg?

Schule, Studium oder Ausbildung, Job – im Normalfall ist das unser Werdegang. Wenn alles gut läuft, macht ihnen ihr Job nicht nur Spaß, sondern sie verdienen auch noch gut Geld. Essen gehen, einkaufen, reisen – alles scheint perfekt. Aber auf einmal haben sie das Gefühl, dass ihnen ihr privilegierter Lebensstil nicht mehr reicht. Vielmehr noch: Die Annehmlichkeiten, die aus ihrem gut bezahlten Job resultieren, erscheinen Ihnen auf einmal unwichtig. Raus aus der Konsumgesellschaft, bis hin zum Minimalismus – immer mehr Menschen entscheiden sich für diese spezielle Form des Lebensstils. Wenn sie das Gefühl haben, ihr privilegiertes Leben beschert ihnen schon lange nicht mehr die Zufriedenheit nach der sie sich sehnen, sollten sie darüber nachdenken, vielleicht einen anderen Weg einzuschlagen.

Gut in den neuen Job starten!

Ein neuer Job – wie Sie es richtig anpacken

Endlich ist der Tag gekommen: Sie treten eine neue Arbeitsstelle an. Gespannt und auch mit einer guten Portion Neugier blicken sie ihrem ersten Arbeitstag entgegen. Was erwartet mich? Sind die Kollegen nett? Wird mir die Arbeit Spaß machen? Es gibt zahlreiche Fragen, die sich Menschen stellen, wenn sie einen neuen Job antreten. Ob Ihnen der neue Arbeitsplatz gefallen wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Ein Stück weit können aber auch Sie dafür sorgen, dass die erste Arbeitswoche zum Erfolg wird. Hier sind fünf Tipps, die ihnen das Leben bei Jobantritt erleichtern werden.

Gehen sie mit positiven Gedanken in ihren ersten Arbeitstag

Die eigenen Gedanken bestimmen die Außenwirkung auf andere Menschen: Egal, ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht – wer mit seinem Leben zufrieden ist, dem wird man das auch ansehen. Wer hingegen Sorgen mit sich herumträgt, wird auch nach außen hin eher negativ erscheinen. Wir können unsere Gefühlswelt nicht verbergen. Dieses Wissen sollten sie nutzen, um mit der richtigen Einstellung in ihren ersten Arbeitstag zu starten. Starten sie mit positiven Gedanken, denken sie nicht daran, was schief laufen, sondern was richtig gut werden kann. Denken Sie an nette Kollegen, spannende Aufgabenfelder, vielleicht sogar an die gute Lage ihres Büros oder die erste Lohnzahlung. Alles, was sie zu einem kleinen Lachen zwingt, ist erlaubt. Sie werden dadurch mit einer positiven Ausstrahlung beim ersten Arbeitstag erscheinen. Das hinterlässt einen guten ersten Eindruck bei den neuen Kollegen und beim Chef.

Eine Vorstellungsrunde ist Pflicht

Gut in den neuen Job starten!

Gut in den neuen Job starten!

In jedem Unternehmen wird die Vorstellung einer neuen Arbeitskraft anders gehandhabt. In der Regel führt Sie der neue Chef nach einem ersten Willkommensgespräch zu ihren Kollegen und stellt sie vor, bevor sie dann den Kollegen ein paar Dinge über sich verraten. Wenn der Chef das nicht macht, sollten Sie die Initiative ergreifen. Stellen Sie sich in ihrer Abteilung wirklich bei jedem Mitarbeiter einmal kurz vor, das erspart peinliche „Wer ist das eigentlich?“-Fragen. Wenn Sie in einem großen Unternehmen arbeiten, ist es natürlich schwierig sich bei allen Mitarbeitern persönlich vorzustellen. Doch diese Vorstellung kann auch problemlos per Email erfolgen. Darin sollte enthalten sein, woher sie kommen, was sie bisher gemacht haben und worauf Sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz freuen. Eine kleiner Abschlusssatz, wie zum Beispiel „Ich freue mich über jede Anfrage zum gemeinsamen Mittagessen“ kommt immer gut an.

Eine kleine Geste mit großer Job Wirkung

Es ist eine Frage, die sich viele potenzielle Arbeitnehmer vor Jobantritt stellen: Muss ich am ersten Arbeitstag zum Einstand eine Kleinigkeit mitbringen? Müssen natürlich nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Pluspunkt für Sie, wenn sie am ersten Arbeitstag nicht mit leeren Händen kommen. Vielen Arbeitnehmern ist diese Prozedur peinlich, weil Sie glauben sie würden sich dadurch in den Mittelpunkt drängen. Dieses Denken ist einzig das Ergebnis der eigenen negativen Gedanken. In Wahrheit kommt ein Kuchen, eine Platte mit belegten Brötchen oder eine andere Kleinigkeit immer gut an. Wenn sie sich vorstellen, egal ob persönlich oder per Email, können Sie erwähnen, dass sich alle gern bedienen dürfen. Es ist außerdem eine erste gute Gelegenheit, um mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Nachfragen wirken nicht inkompetent – ganz im Gegenteil

An ihrem ersten Arbeitstag ist alles neu, unbekannt und nicht selten auch ein wenig überfordernd. Doch das ist normal und kein Grund, deshalb gleich ins Grübeln zu kommen. Und vor allem sollten sie sich nicht davor scheuen Fragen zu stellen, so bald etwas unklar ist. Ihre neuen Kollegen haben auch irgendwann einmal neu angefangen und hatten genau die gleichen Fragen. Es ist wieder eine gute Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen und außerdem zeigen sie dadurch Interesse an ihrem neuen Aufgabengebiet. Das ist etwas, was eher als positiv denn negativ empfunden wird.

Beidseitige Ziele sollten gleich geklärt werden

Klar, sie treten ihre neue Stelle nicht völlig planlos an. Im Vorstellungsgespräch wurde geklärt, was von Ihnen erwartet wird und Sie haben gleichermaßen klar gemacht, was sie an ihrem neuen Arbeitsplatz erreichen möchten. Doch oft liegen zwischen Vorstellungsgespräch und Arbeitsbeginn einige Wochen und richtige Einblicke in die Arbeitsabläufe bekommt man erst in der ersten Arbeitswoche. Um von Beginn an dafür zu sorgen, dass Kommunikation zwischen Ihnen und ihrem Vorgesetzten nicht zur Schwachstelle wird, sollten Sie nach ein paar Tagen das Gespräch suchen. Klären sie dort noch offene Fragen, bringen Sie in Erfahrung, was von Ihnen erwartet wird. Und machen sie auch ihre Ziele deutlich.

Selbstbewusstsein und NLP

Übergriffe auf Frauen in der Öffentlichkeit – Die innere Haltung kann helfen

Beim Bildungsverein Hannover bietet unsere Trainerin Antje ein Konflikttraining, dass sich „Gekonnt kontern“ nennt. Dabei geht es auch um die innere Haltung gegenüber aggressiven Menschen. Zudem hat sie ein sehr gutes Deeskalationstraining mitgemacht, bei dem ein bestimmer Effekt geschildert wurde. Kurz bevor Menschen Opfer eines Übergriffes werden, haben sie das Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes passieren wird. Wenn sie diesem Gefühl nicht entgegentreten, passiert auch etwas. So die Erfahrung der Polizisten, die das Deeskalationstraining gestaltet haben. Menschen, die auf das Gefühl reagieren und ihm entgegen treten, können zumeist die Situation durch eine andere Wahl entschärfen.

In dem „Gekonnt kontern“-Training geht es oft darum, dass allein die innere Haltung des Opfers Täter veranlasst, sie zu überfallen. Täter sind schwach, und ihre Tat ist ein Zeichen der Schwäche. Darum sind sie oft in der Gruppe unterwegs und suchen sich Opfer, die noch schwächer zu sein scheinen. Das passiert unterbewußt, und sie erkennen die Opfer an der Art und Weise, wie sie sich bewegen, weil die Körpersprache Ausdruck der inneren Haltung ist. Angst zieht Angst an.

Selbstbewusstsein und die innere Haltung

Darum gilt es in der Regel, die innere Haltung zu stärken, auch wenn schon unangenehme Erlebnisse oder Übergriffe dagewesen sind. Eine Möglichkeit ist die gedankliche Vorstellung einer Rüstung oder eines Schutzschirmes und dass dieser Schutzschirm jedem einen starken elektrischen Schlag versetzt, der näher als einen Meter in schlechter Absicht an Dich heran kommt. Diese Vorstellung solltest Du wie einen Tagtraum einmal in allen Details ausschmücken und Dir vorstellen, wie Du in eine kritische Situation kommst und es funktioniert. Damit ändert sich Deine Körpersprache. Außerdem kannst du folgende Punkte beachten:

  • Aufrecht stehen
  • Brust raus
  • Kopf hoch
  • Schultern auseinander – Schulterblätter nach hinten ziehen dabei
  • Arme angewinkelt vor der Brust ausstrecken – Handflächen nach außen drehen

Liebe als Zeichen innerer Kraft

Eine andere Möglichkeit ist die Liebe. Das klingt erst einmal merkwürdig, ist aber auch eine persönliche Erfahrung. Die Liebe ist die stärkste Kraft, und schwache Menschen fühlen sich zwar angezogen, verzichten aber auf ihre Absicht, sobald sie näher an Menschen heran kommen, die in der Liebe sind. Auch dazu eine kleine Übung: Erinnere Dich an ein Erlebnis, bei dem Du vollkommen glücklich oder liebevoll warst. Meditation und Dankbarkeit für schöne Lebensmomente machen ebenfalls stark. Nimm dieses Gefühl mit in die Gegenwart und rufe es jedes Mal auf, wenn Du nach draußen gehst.

Diese Punkte können natürlich keinen 100% Schutz garantieren. Auch selbstbewusste Menschen, können in brenzlige Situationen kommen. Doch ist es wichtig dafür zu sorgen, wieder Selbstbestimmung zu erlernen.

Wärme im Büro lässt Konflikte gar nichts groß werden!

Gelungene Kommunikation am Arbeitsplatz

Zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einer guten Kommunikation. Egal ob am Arbeitsplatz, in ihrer Partnerschaft oder im Freundeskreis – es gibt einige Kommunikationsregeln, die jeder befolgen sollte. In diesem Artikel widmen wir uns der Kommunikation am Arbeitsplatz. Es ist egal, ob Sie sich nun in einer leitenden Position oder in einem normalen Angestelltenverhältnis befinden. Besonders im Job spielt die richtige Kommunikation eine enorm wichtige Rolle, um ein gutes Arbeitsklima zu schaffen und Erfolg im Job zu haben. Dabei muss erwähnt werden, dass Männer und Frauen unterschiedliche Kommunikationseigenschaften besitzen. Während Frauen tendenziell eher zu einer emotionalen Kommunikation neigen, kommunizieren Männer eher instrumental gesteuert. Die folgenden 5 Regeln sollte jedoch jeder Arbeitnehmer oder Vorgesetzte, egal ob Mann oder Frau, am Arbeitsplatz befolgen.

Für eine positive Grundstimmung im Gespräch sorgen

Es ist egal, ob es um den nächsten großen Abschluss, eine kleinere Projektarbeit oder nur um die Organisation der nächsten Weihnachtsfeier geht: Am Arbeitsplatz sollten sie immer dafür sorgen, dass ein positives Gesprächsklima herrscht. Uns das ist gar nicht so schwer. Sie müssen ihrem Gegenüber dafür nur das Gefühl vermitteln ihn ernstzunehmen. Sie müssen dabei als aktiver Zuhörer auftreten. Reagieren Sie auf das, was ihr Kollege sagt, ohne dabei mit einer aggressiv gesteuerten Gesprächskultur ihre Ansichten aufdrängen zu wollen. Es hilft auch enorm, wenn Sie ihrem Kollegen Verständnis gegenüber bringen und ihn ab und zu in seinen Worten bestätigen. Das sorgt dafür, dass ihr Arbeitskollege sich bestärkt fühlt und autimatisch offener für ihre Anliegen ist.

Kritik richtig formulieren – Umgang mit Kritik

Für manch einen Arbeitnehmer sind sie ein Fluch, für andere Kollegen die perfekte Bühne: Konferenzen und Meetings. Sie sind oft vor allem eins: Der Schauplatz einer fehlerhaften Kommunikation am Arbeitsplatz. Entweder wird mit Kritik, aus Angst vor negativen Reaktionen, zurückgehalten oder sie wird derart forsch formuliert, dass sie automatisch, egal ob berechtigt oder nicht, auf Ablehnung stößt. Dabei gibt es eine ganz einfache Regel, die all diese Probleme löst: Bevor Sie ihre Kritik formulieren, nennen Sie die positiven Aspekte der Arbeit ihres Kollegen. Das gibt ihrem Gegenüber ein gutes Gefühl, schmeichelt ihn und macht ihn mit Sicherheit empfänglicher für Änderungsvorschläge. Ganz wichtig ist jedoch, dass sie mit Kritik nicht hinter dem Berg halten. Die Diskussionskultur in deutschen Firmen ist oft ein großes Problem, dabei ist es der entscheidende Brennstoff, wenn es um den Antrieb der Firma und ihrer persönlichen Entwicklung geht.

Emotionale Sprache richitg einsetzen

Ein gutes Arbeitsklima zeichnet sich durch gegenseitigen Respekt und nicht selten auch durch eine professionelle Nähe zwischen Kollegen aus. Es spielt jedoch im Job keine Rolle, ob sie sich außerhalb des Büros mit ihren Kollegen auch gern mal ein Bier teilen. Wichtig ist, dass sie am Arbeitsplatz ihre emotionale Sprache dosiert einsetzen, egal ob ihr Kollege gleichzeitig auch ein Freund ist. Wenn Sie in ihre Sprache eine Portion Emotionalität einbauen, erzeugt das Nähe. Es macht sie selbst ein Stück greifbarer für ihren Kollegen, schlichtweg menschlicher. Das ist gut, kann aber auch in einigen Fällen nach hinten losgehen. Denn emotionale Sprache macht auch immer ein wenig angreifbar, übertriebene Emotionalität kann zudem für Missverständnisse sorgen und vor allem Spuren an ihrer Autorität hinterlassen. Vor allem Führungskräfte sollten ein gutes Mittelmaß finden. Es macht Sie als Chef oder Vorgesetze/r sympathisch, auch einmal einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben. Sie sollten dabei aber immer die Grenze ziehen zwischen professionell locker und emotional übertrieben. Merken ihre Angestellten, dass Sie persönlich mehr involviert sind als angemessen, wird sich das – beabsichtigt oder nicht – ohne Zweifel im Umgang ihrer Angestellten mit Ihnen bemerkbar machen.

Lassen Sie ihre Kollegen an ihren Gedanken teilhaben – Gefühle zeigen

Erfolg im Job haben Arbeitnehmer selten allein. Erfolge im Team sind nicht nur wahrscheinlicher, sondern auch erfüllender. Wichtig ist dabei, dass sie ihr eigenen Denkprozesse und Ideen kommunizieren und ihre Kollegen daran teilhaben lassen. Besprechen Sie ihre Ideen mit ihrem Kollegen, suchen sie aktiv das Gespräch. Das trägt nicht nur zu einem produktiven Arbeitsklima bei, sondern zeigt auch ihr Engagement. Das Resultat ist allgemeine Wertschätzung, die sie von ihren Kollegen und ihren Vorgesetzten erfahren werden. Wie schon im vorherigen Punkt angesprochen, kommunizieren Arbeitnehmer aus Angst vor Ablehnung diese ideen oft nicht. Dabei ist bei extremer Passivität genau das Gegenteil der Fall: Werden Sie von ihren Kollegen erst einmal als stilles Mäuschen wahrgenommen, kommen Sie nur noch schwer aus dieser Ecke heraus. Sie werden seltener als andere Kollegen in Denkprozesse mit einbezogen und einfach nicht als konstruktiv bei der Beschaffung von neuen Ideen gesehen.

Fehler zugeben, ist keine Schwäche

Jeder Arbeitnehmer ist bestrebt, seinen Job so gut wie möglich zu machen. Das sollte im Idealfall zumindest so sein. Dennoch kommt es vor, dass Fehler passieren. Selten haben die Kollegen Erfolg, die versuchen diesen Fehler zu vertuschen, kleinzureden oder schlichtweg unter den Tisch fallen zu lassen. Sollte ihnen ein Fehler unterlaufen sein, kann dies auch eine Chance bedeuten. Zeigen Sie die Stärke diesen Fehler zuzugeben. Kommunizieren Sie ohne Umschweife, dass ihnen ein Fehler unterlaufen ist und präsentieren sie im Idealfall gleich eine Lösung für das Problem. Sie werden sehen, dass dieser Umgang mit dem eigenen Fehler vielmehr bringt. Sie beweisen damit Größe, Menschlichkeit und werden mit Sicherheit Anerkennung statt Gelächter von ihren Kollegen ernten. Niemand ist perfekt.