Burnout – Ein Syndrom auf dem Vormarsch

Was ist Burnout überhaupt?

Eine leichte Frage, auf die es aber keine einfache Antwort gibt. Wissenschaftlich ist das „Burnout-Syndrom“ nicht als Krankheit anerkannt, sondern gilt nach der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen als ein „Problem der Lebensbewältigung“. Seit der Begriff „Burnout“ im medizinischen Sinne in den 1970-ern das erste Mal auftauchte, wurde er immer wieder unterschiedlich definiert.

Innere Ruhe finden, bei Burnout! Prävention und Gesunheitsmanagement, bevor es zur Burnout Therapie (Depression) kommt.

Innere Ruhe finden, bei Burnout! Prävention und Gesunheitsmanagement, bevor es zur Burnout Therapie (Depression) kommt.

Der amerikanische Psychologe Herbert Freudenberger und die Sozialpsychologin Christina Maslach schrieben Mitte der 1970-er die ersten wissenschaftlichen Artikel zu dem Thema. Daraus ergaben sich drei Bereiche, die das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf beschrieben:

  • Ein persönlicher Aspekt: Eine übergroße / übermannende Erschöpfung durch fehlende körperliche und emotionale Ressourcen (Energien).
  • Ein zwischenmenschlicher Aspekt: Empfindungen des Zynismus und der Distanziertheit von der beruflichen Aufgabe.
  • Ein Aspekt der Selbstbewertung: Das Gefühl der Wirkungslosigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit.

Häufig wird das Burnout-Syndrom meist eher als berufsbedingtes Phänomen gesehen. Die Definitionen sind daher auch häufig aus der beruflichen Belastung hergeleitet.

Die Geschichte zum Burnout könnte also wie folgt lauten:

„Vielleicht aus Ehrgeiz oder weil ich mich aus privaten Gründen jetzt mal lieber in die Arbeit stürzen wollte (und anderen Gründen), wurde der Beruf überwichtig und nahm den größten Stellenwert in meinem Leben ein. Er füllte mein ganzes Bewusstsein, was am Anfang angenehm war. Denn: Ich war zufrieden mit dem, was ich schaffte (erschuf), fiel positiv auf, erhielt Lob und Anerkennung und stieg in der Karriereleiter auf…

Da die Folgen meines Tuns scheinbar ausschließlich angenehm waren, wollte ich diesen Zustand halten oder gar noch verstärken. Auf keinen Fall wollte ich das missen. So machte ich Überstunden, der Terminkalender ließ plötzlich keinen Platz mehr für Pausen, private Termine empfand ich als stressig oder störend und sagte sie ab. Und statt am Wochenende zu entspannen, arbeitete ich an einer Gesprächsvorbereitung, der Steuer oder einer wichtigen Präsentation.

Zunehmende Probleme zum Beispiel im Privatleben (ich ging immer weniger aus der Wohnung, Freunde distanzierten sich, meine Beziehung drohte zu zerbrechen, etc.) oder auch körperliche Symptome (wie leichte bis mittlere Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Gereiztheit, Zynismus u.a.) ignorierte ich und steckte die verbleibende Energie in die Arbeit. Denn dort wurde ja mein überdurchschnittlicher, unermüdlicher Einsatz geschätzt. Und einen Abfall meiner Leistung im Job, konnte – ja, wollte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht leisten.

Auch wenn einige Kollegen schon gefragt haben, ob ich mich nicht übernehme: Statt die Besorgnis aus dieser Aussage zu hören, empfand ich es für mich eher noch als ein Lob für mein „übermenschliches Arbeitspensum“, einen Ansporn noch weiter in diese Richtung zu gehen. Denn wenn schon alles sonst um mich herum zu zerbrechen schien. In der Arbeit fand ich Halt und Kontinuität. Verrückte Welt.Wie die meisten in dieser Phase, war auch ich nicht in der Lage den beginnenden (eigentlich war er schon voll im Gange…) Burnout zu erkennen.

Das Gefährliche bei der Dauerbelastung im Burnout ist, dass die Fähigkeit zur Regeneration immer mehr verloren geht. Die „Akkus“ werden sozusagen tiefentladen. Sie können nicht mehr aufgeladen werden. Und die gespeicherte Energie scheint kaum noch für den vor mir liegenden Tag zu reichen. Und so war ich im Kreislauf von – Fassade aufrecht erhalten – mich weiter auspowern – noch erschöpfter sein – unzufrieden sein – nicht mehr Leistung bringen zu können – Angst zu versagen – Fassade aufrecht erhalten … gefangen.“

Rückzug, Selbstmitleid bis hin zu einer schweren Depression können Folgen davon sein. Coaching kann Ihnen kurzfristig helfen, aus dem täglichen Hamsterrad heraus zu kommen und Ihr Leben neu nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen zu ordnen. Im Endzustand des Burn-Out hilft nur noch der Weg zum Arzt. Kommen Sie bitte rechtzeitig zu uns.

Absturz oder Aufstieg, Burnout ist ein schmaler Grad zwischen Leistung und Krankheit.

Absturz oder Aufstieg, Burnout ist ein schmaler Grad zwischen Leistung und Krankheit.

Symptome des Burnout-Syndroms

Meist wird der Burnout als Ansammlung verschiedener Symptome, die sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein können, beschrieben. Eine „amtliche“ Liste, die besagt, was dazu gehört und was nicht, gibt es leider nicht.

Einig sind sich die Experten scheinbar bei der Frage wann – also zu welchem Zeitpunkt – ein Burnout entsteht. Nämlich über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren. Das bedeutet, dass es ein schleichender Prozess der Veränderung ist, die den Betroffenen viel zu spät oder erst einmal gar nicht klar ist. Die Antwort auf die Frage:

„Warum geht es mir denn jetzt so schlecht, ich habe in meinem Leben die letzten 2 Jahre doch genauso agiert…“

erschließt sich zwar dem Betrachter von außen, aber nicht dem „Ausgebrannten“. Die Antwort lautet:

„Eben drum!“

Trotz der mangelnden wissenschaftlichen Definition gibt es Aufzählungen, was wohl häufig bei Burnout als (psychosomatisches) Symptom genannt wird (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Ausschließlichkeit):

  • Anfälligkeit für Infekte
  • Schlafstörungen
  • Albträume
  • sexuelle Probleme
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel
  • Atemprobleme
  • Gewichtsveränderungen

hinzu kommen psychische Symptome wie

  • Erschöpfung
  • mangelnde Erholungsfähigkeit
  • wachsende Stimmungsschwankungen
  • innere Unruhe
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • abnehmende Belastbarkeit

bis hin zu

  • Resignation
  • Entmutigung
  • Konzentrationsstörungen
  • Niedergeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Minderwertigkeitsgefühlen
  • Depression
Bereits bei ersten Anzeichen für Burnout Symptome ist es wichtig, die richtigen Schritte zu tun. Coaching hilft hierbei frühzeitg!

Bereits bei ersten Anzeichen für Burnout Symptome ist es wichtig, die richtigen Schritte zu tun. Coaching hilft hierbei frühzeitg!

Wen betrifft Burnout?

Leiden nur Menschen mit Helfersyndrom am Burnout?

Zu Beginn der Untersuchung des Burnout-Syndroms Mitte der 1970-er Jahre, sah man Burnout-Symptome vor allem im Zusammenhang mit sozialen und helfenden Berufen. Diese Menschen – so die Theorie – gehen derart in ihrem (helfenden) Beruf auf, dass über einen langen Zeitraum auf die eigenen Bedürfnisse keinerlei Rücksicht genommen oder diese erst gar nicht wahrgenommen werden.

Diese Theorie ist durchaus schlüssig und wird auch heute noch als Erklärung herangezogen, z.B. bei Burnout-Betroffenen, die ihre Angehörigen aufopfernd pflegen.

Burnout ist aber längst kein Problem mehr, was sich auf diese Gruppe von Menschen reduziert. Vielmehr ist es so, dass die vermeintlichen oder auch tatsächlichen Leistungsträger unserer Gesellschaft, in unserer Firma, in meinem Verein usw. zum von Burnout gefährdeten Personenkreis zählen: Menschen in Politik, Management, Gewerkschaftsfunktionen, Leistungssport, heilenden Berufen, ehrenamtlich Arbeitende u.v.m..

Mögliche Faktoren für Burnout-Anfälligkeit

Viel hängt von den persönlichen Umständen und der persönlichen Disposition ab:

  • Wie achtsam gehen Sie mit sich um?
  • Was sind Sie sich Wert?
  • In welchem (Arbeits-)Umfeld befinden Sie sich?
  • Was wird dort von Ihnen verlangt und erwartet?
  • Können Sie auch „Nein“ sagen?

Die Quintessenz des oben Gesagten: Es kann jeden treffen, sobald er dauerhaft die eigenen Bedürfnisse außer Acht lässt.

12 Phasen in den Burnout – nach Herbert Freudenberger und Gail North

Die im Folgenden beschriebenen Phasen werden nicht zwangsweise in dieser Reihenfolge durchlaufen. Doch geht man allgemein davon aus, dass mit Stadium 7 eine Krankheitsphase erreicht wird.

Phase 1: Der Drang, sich zu beweisen

  • ausgeprägter Enthusiasmus für die Arbeit
  • hoch gesteckte Ziele für sich selbst
  • eigene Bedürfnisse werden erst zurückgestellt, dann ignoriert

Phase 2: Leistungsbereitschaft und Einsatz sind extrem ausgeprägt

  • Übernahme von neuen Aufgaben ohne alte Aufgaben abzugeben
  • freiwillige Mehrleistung oft ohne Bezahlung, opfern von freien Tagen und dem Wochenende
  • Überzeugung: „ohne mich geht es nicht“

Phase 3: Überarbeitung, sozialer Rückzug, keine Selbstachtsamkeit

  • „Ich habe keine Zeit!“: Eigene Bedürfnisse werden ignoriert
  • Genussmittel, Suchtmittel und „Wachmacher“ werden vermehrt konsumiert
  • Erste Schlafstörungen treten auf

Phase 4: (Innere) Probleme und Konflikte werden übergangen oder verdrängt

  • Konzentrationsschwächen werden überspielt
  • Die Schlafstörungen und die mangelnde Erholung führen zu Müdigkeit und fehlender Energie
  • Bisher ausgeübte Freizeitbeschäftigungen werden aufgegeben

Phase 5: Anpassung des eigenen Wertesystems

  • die Ausstrahlung auf andere Menschen ist zunehmend unterkühlt
  • soziale (private) Kontakte werden vermieden und als Belastung wahrgenommen
  • zunehmend Probleme in der Partnerschaft und in Freundschaften

Phase 6: Verleugnung auftretender Schwierigkeiten

  • Gefühl mangelnder Anerkennung, Desillusionierung
  • Geringschätzung für andere Menschen nimmt zu, Absinken des Toleranzlevels
  • vermehrte Fehlzeiten, verspäteter Arbeitsbeginn, vorverlegter Arbeitsschluss

Phase 7: „Finaler“ Rückzug

  • Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, Ohnmachtsgefühle, innere Leere
  • Oft Übermaß an Essen, Alkohol, Drogen, Glücksspiele, Sexualität
  • Mentale Leistungsfähigkeit und Entscheidungsunfähigkeit ist eingeschränkt
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Soziale Kontakte nur noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Diese bedeuten dann einen enormen Kraftaufwand

Phase 8: Eindeutig wahrnehmbare Verhaltensänderung

  • Gefühl der Wertlosigkeit: Aggressive Reaktionen auf gut gemeinte Hilfsangebote
  • Kaum noch Eigeninitiative oder Antrieb. Es wird nur noch das Minimum geleistet
  • Gefühlswelt kennt keine Höhen und Tiefen mehr. Nur noch das dumpfe Gefühl der Gleichgültigkeit

Phase 9: Kontaktverlust zu sich selbst (Depersonalisierung)

  • Innere Leere, das Gefühl innerlich Tot zu sein
  • Mechanisches agieren, nur noch „funktionieren“
  • Körperliche Symptome nehmen zu

Phase 10: Innere Leere

  • Überspielen der Leere durch Exzesse (Sexualität, Essen, Einkaufen, Alkohol oder Drogen)
  • Ängste und Paniken nehmen zu
  • Vereinsamung und Pessimismus

Phase 11: Depression

  • Pessimismus nimmt zu, Hoffnungslosigkeit
  • Erschöpfung, Verschiebung des Tag-/ Nacht-Rhythmusses
  • Verzweiflung, Perspektivlosigkeit

Phase 12: Erschöpfung / Der komplette Zusammenbruch steht bevor

  • Suizidgedanken, Selbstmordgefahr
  • Lebensbedrohliche universelle Erschöpfung (geistig, körperlich, emotional)
  • Psychosomatische Symptome können lebensgefährliche Ausmaße annehmen (Herz, Kreislauf, Immunsystem, Magen Darm

Wie kann ich feststellen, ob ich unter Burnout leide?

Einen ersten typischen Hinweis auf das Burnout-Syndrom gibt es nicht, da es sich nicht „offiziell“ um eine Krankheit handelt. Es mangelt eine klare medizinische Definition und so ist die Diagnose grundsätzlich nicht einfach zu stellen. Es gibt viele Krankheitsbilder, die Ähnlichkeiten zum, oder Überschneidungen mit dem Burnout haben, aber nicht gleich behandelt werden. Wo sogar eine Behandlung im Sinne eines Burnouts gefährlich wäre. Einen wissenschaftlich validierten Hinweis auf Ihre persönliche Lage gibt Ihnen der Test der Ruhr-Uni-Bochum. Ihr persönliches Burn-Out-Risiko wird dort auf einer Skala von 1 – 10 dargestellt. Bei dem höchsten Wert von 10 befindet sich ein Teilnehmer auf der höchsten Burn-Out-Stufe. Daher gilt ab einem Wert von 9 auf der Skala immer, nach folgenden Regeln zu handeln.

Regel Nr.1

Konsultieren Sie einen Arzt und/oder Therapeuten, um Symptome abzuklären und eine Diagnose zu erhalten.

Regel Nr. 2

Konsultieren Sie einen Arzt und/oder Therapeuten. Auch wenn Sie denken, dass es „ja noch nicht so schlimm“ ist. Früherkennung ist bei Burnout ein wichtiger Faktor.

Selbsttest kann auf Burnout hinweisen

Einen ersten Hinweis bietet Ihnen unser Test. Die meisten kostenlosen Tests bestehen aus 10 Fragen und geben Ihnen sofort eine Auswertung. Diese Auswertungen sind mehr oder weniger aussagekräftig. Diese Tests finden Sie auf diversen Internetseiten zu dem Thema und gelegentlich auch in Zeitschriften.

Wenn Sie bereit sind, 37 Euro zu investieren, können Sie den wissenschaftlich validen Test „BBI – BOCHUMER BURNOUT-INDIKATOR“ machen. Den von der Ruhr-Universität Bochum entwickelten Test stellen die „Denkmanager“ auf derer Seite zur Verfügung.

Dort erhalten Sie Aussagen zu den Bereichen:

  • Berufliches Leistungsdefizit
  • soziale Isolation
  • Erschöpfung
  • körperliche Beschwerden
  • intrapersonale Anzeichen

Die Auswertung durch die Universität dauert im Allgemeinen 1-2 Tage. Der Versand der Testergebnisse erfolgt über die „Denkmanager“ und geht Ihnen per Mail zu. Auf Wunsch können Sie auch zu den Testergebnissen eine kurze telefonische Beratung der „Denkmanager“ in Anspruch nehmen – für Testteilnehmer kostenfrei.

Anzeichen von Burnout nie auf die leichte Schulter nehmen

Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie Ihre Beschwerden nicht auf die leichte Schulter. Das Ignorieren der eigenen Bedürfnisse, der Symptome und Warnzeichen ist Teil des Krankheitsbildes. Das heißt, wenn Sie schon überlegen, ob Sie betroffen sind, dann gehen Sie dem nach. Je früher Sie erkennen, dass Sie sich auf dem Weg zum Burnout befinden, desto einfacher sind die Interventionen, um wieder leicht und gesund zu leben. Wenn Sie sich unsicher sind: Konsultieren Sie uns als Coaches.

Sind die Akkus erst einmal tiefentladen, reicht es eben nicht, einen 3-wöchigen Urlaub zu machen, um die Energiereserven wieder voll aufzufüllen. Betroffene berichten, dass sie nach einem „Komplettabsturz“ wegen Burnout teilweise 2 Jahre brauchten, um sich wieder ähnlich leistungsfähig wie zuvor zu fühlen.

Denken Sie daran: Erholung kann man nicht nachholen. Prävention kann man vorher leisten.

Was kann ich tun, wenn ich unter Burnout-Symptomen leide?

Stellen Sie mit Hilfe unseres Tests fest, wie hoch Ihr Risiko ist. Bei minderschweren Ausprägungen stehen wir Ihnen als Coaches schnell und diskret zur Seite. Bei schweren Fällen empfehlen wir Ihnen einen Arzt und/oder Therapeuten. Der wird mit Ihnen einen Therapieplan ausarbeiten.

Die gute Nachricht: Im Grunde ist es ganz einfach. Hören Sie auf, Dinge zu tun, die Ihnen schaden und fangen Sie an, Dinge zu tun, die Ihnen gut tun.

Dass ist natürlich leicht gesagt, denn die meisten Burnout-Betroffenen haben ja das Gefühl, gar nichts ändern zu können, weil dann die „Welt zusammenbrechen“ würde (also die Firma pleite geht, das Kind nicht seinen (?) Lebensweg gehen kann, der Angehörige nicht mehr gepflegt wird, alles drunter und drüber gehen wird). Kurz gesagt, es werden irreparable, um nicht zu sagen globale Schäden entstehen, wenn dieser eine Mensch an seinem Tagesablauf, an den Aufgaben und Tätigkeiten, die er übernommen hat, irgendetwas ändert. Jetzt wirklich?

Die schlechte Nachricht: Sie werden in Ihrem Leben einiges verändern müssen.

Zu aller erst: Nehmen Sie sich und Ihre Beschwerden / Leiden ernst. Wenn Sie es nicht tun – die anderen tun es schon gar nicht. Die Hoffnung so zu leiden, dass es von außen jemand bemerkt und kommt, um Ihnen das schwere Paket abzunehmen, müssen wir Ihnen leider nehmen. Da kommt niemand. Da sind nur Sie, die/der auf sich achten kann und wir als Coaches an Ihrer Seite.

Schreiben Sie auf, was sie den lieben langen Tag tun. Machen Sie das ruhig detailliert.

Im zweiten Schritt notieren Sie bitte dahinter 4 Kategorien:

++        Tut mir sehr gut, kann ich mich bei erholen

+          Tut mir gut, empfinde ich eher als angenehm

–           Tut mir nicht gut, empfinde ich eher als unangenehm oder als Last

– –        Bekommt mir schlecht, verursacht mir Stress, muss mich dazu quälen

Jetzt hätten Sie schon mal eine Liste von Tätigkeiten, für die Sie eine andere Lösung brauchen (- -) und eine Liste von Tätigkeiten, die Ihnen Erholung verschafft (++).

Wenn Sie wissen wollen wie Sie Gewohnheiten, Tagesabläufe, Aufgaben etc. in Ihrem Sinne ändern können, dann helfen Ihnen die Denkmanager gerne weiter. Investieren Sie in ein paar Coachingstunden und Sie werden staunen, was sich alles verändert, wenn Sie es wollen.

Grundsätzlich gilt aber: Verschaffen Sie sich Zeit für sich. Gönnen Sie sich ausreichend Pausen und Erholungszeiten. Hören Sie in Ihren Körper hinein, was er jetzt braucht – und handeln Sie danach. Evtl. kann Ihnen da Meditation oder autogenes Training helfen.

Auf alle Fälle: Suchen Sie sich Hilfe und Unterstützung (Ärzte, Therapeuten, Coaches, Heilpraktiker), statt alles mit sich austragen zu wollen.