Partner-Tattoo auf Händen, Vogel und Käfig

Fernbeziehungen – 5 Tipps, damit die Sehnsucht nicht zur Qual wird

Fernbeziehungen sind in einer Zeit, in der Karriere für viele Menschen wichtig ist, kein Novum mehr. Nicht immer beginnt die Fernbeziehung als solche. Manchmal entsteht die räumliche Trennung durch einen beruflich bedingten Umzug. Fernbeziehungen sind selten gewollt, vielmehr zwangsläufig bedingt. Beziehungen, in denen beide Partner sich nur am Wochenende sehen oder gar noch seltener sind vor allem am Anfang eine harte Belastungsprobe. Die Sehnsucht tut weh, stärkt das Verlangen, dem Partner nahe zu sein. Gleichzeitig versuchen beide Partner ihr eigenes Leben nicht zu vernachlässigen und die Gedanken an den Liebsten oder die Liebste nicht zum dominierenden Faktor werden zu lassen. Oft scheitern Fernbeziehungen deshalb, weil beide Partner vorher nicht offen kommuniziert haben – über ihre Ängste und ihre Wünsche, wie dieses Beziehungsmodell funktionieren soll. Wir haben für Sie 5 Tipps, die Ihnen helfen werden, Ihre Fernbeziehung nicht nur zu akzeptieren, sondern ihr vielleicht auch einige positive Aspekte abzugewinnen.

Vertrauen – die elementare Voraussetzung

So banal es auch klingen mag: Ohne tiefes Vertrauen wird eine Fernbeziehung nicht funktionieren. Vertrauen ist in jeder zwischenmenschlichen Beziehung von immenser Bedeutung. Vor allem für Liebende, die sich nur selten sehen, sollte tiefes Vertrauen schlichtweg von Beginn an vorhanden sein. Immerhin weiß der Andere nie wirklich, wo sich sein Partner aufhält. Und mit wem.

Wenn auf eine Nachricht ein paar Stunden lang mal keine Antwort erfolgt, sollte das keine Panik verursachen oder Unsicherheiten auslösen. Sonst führt diese Situation schnell zur gegenseitigen Kontrolle und ist Gift für jede Liebe. Sollten Sie von Beginn an Zweifel in diesem Punkt haben, zögern Sie nicht, es anzusprechen. Kommunizieren Sie Ihre Ängste offen. Oft reicht schon ein Gespräch mit dem Partner, um die eigenen Unsicherheiten zu beseitigen.

Kommunikation schafft Nähe

Kommunikation in Fernbeziehungen

Die wohl schwierigste Aufgabe in einer Fernbeziehung ist, trotz der räumlichen Distanz auch am Alltag des anderen stetig teilzuhaben. Das ist wichtig, denn dieser Alltag und das Teilen von Erlebnissen, wenn auch nur in verbaler Form, schafft Nähe. Es gibt beiden Teilen das Gefühl, ein wichtiger Teil im Leben des Anderen zu sein und nichts zu verpassen. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass beide Partner täglich kommunizieren. Das müssen nicht immer stundenlange Skype-Anrufe sein. Es reichen auch mal nur ein paar Nachrichten am Tag, um sich kurz auszutauschen. Vereinbaren Sie vielleicht einen festen Zeitpunkt in der Woche, an dem Sie ausführlich skypen oder telefonieren. Dann gibt es viel zu erzählen, viel zu teilen und Vieles, worüber Sie sich mit Ihrem Partner freuen können.

Kleine Rituale mit dem besonderen Menschen teilen

Daran anknüpfend ist es auch von Vorteil, wenn Sie und Ihr Partner sich gemeinsame Rituale schaffen. Wie schon erwähnt, kann das ein fester Zeitpunkt in der Woche sein, an dem länger geskypt wird. Es können aber auch andere kleine Gesten sein, die nur Sie und Ihr Partner verstehen. Mit dem ein oder anderen Ritual vermitteln Sie Ihrem Partner, dass er/sie trotz der Distanz noch immer die Nummer Eins und damit etwas Besonderes für Sie ist. Es ist etwas, das nur Sie beide miteinander teilen und etwas, was deshalb exklusiv ist. Das Gefühl von Exklusivität ist vor allem in einer Fernbeziehung von immenser Bedeutung.

Gesunde Balance zwischen Partnerschaft und eigenem Ich

Die Gedanken sind beim Partner, obwohl heute Abend eigentlich die Geburtstagsparty des besten Freundes ansteht. Machen Sie nicht den Fehler und hängen Sie am Telefon, um Ihrem Partner jedes Detail der Party zu schildern. Das können Sie danach immer noch tun. Machen Sie sich bewusst, dass eine gesunde Beziehung nur dann funktionieren kann, wenn jeder sein eigenes Leben lebt, es nicht vernachlässigt und trotzdem genug Raum für den jeweils Anderen im Leben einräumt. Oft jagen Partner in einer Fernbeziehung zu sehr dem Gefühl nach, ständig und in jeder Minute auch irgendwie dort zu sein, wo der Liebste gerade ist. Das führt schnell zur sozialen Isolation, zum Vernachlässigen des eigenen Freundeskreises und der eigenen Prioritäten. Lieben kann nur der, der sich selbst liebt.

Vorteile von Fernbeziehungen bewusst machen

Eine Fernbeziehung ist vor allem eine Ansammlung von unheimlich vielen Momenten der Sehnsucht. Sie kann aber auch eine Chance für beide Partner sein, vielleicht sogar ein Segen. Viele andere Paare hadern oft mit den Mühlen des Alltags, mit dem sich ständig wiederholenden Bekannten. Die Euphorie vom Beginn der Beziehung ist weg, es überwiegt die Gewohnheit. Das kann in einer Fernbeziehung schlichtweg nicht passieren.

Nicht Gewohnheit, sondern Vorfreude ist das dominierende Gefühl. Am Wochenende wissen Sie, ist es endlich so weit, Sie sehen Ihren Partner wieder. Da ist sie wieder – die Euphorie, die viele Paare leider nur am Anfang ihrer Beziehung erleben. Sie haben sie ständig, nämlich immer dann, wenn das Wiedersehen vor der Tür steht. Eher ein Segen, denn ein Fluch. Außerdem ist es von großem Vorteil, dass Sie nie das Gefühl haben werden, eingeengt zu sein.

Beide Partner gehen ihren Verpflichtungen an jeweils unterschiedlichen Orten nach, sind frei und wissen trotzdem, wo sie hingehören. Sie werden selten oder gar nie das Problem haben, sich zwischen einem Abend mit Ihren Freunden und einem Kinodate in vertrauter Zweisamkeit entscheiden zu müssen. Sehen Sie diesen Aspekt Ihrer Fernbeziehung als einen großen Pluspunkt und vor allem: Nutzen Sie die Zeit ohne Ihren Partner für sich selbst und warten Sie nicht den ganzen Tag auf eine Nachricht Ihres Liebsten.

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