Mann zeigt Daumen nach oben

5 Tipps für mehr Überzeugungskraft

Wir müssen es fast täglich tun, egal ob privat oder beruflich: Überzeugen. Sie wollen Ihren Chef überzeugen, dass Sie der perfekte Kandidat für die Beförderung sind. Sie müssen bei Ihrem Partner Überzeugungsarbeit leisten, was den nächsten Besuch in Ihrem Lieblingsrestaurant angeht. Vielleicht müssen Sie Ihren Kollegen auch ab und zu mal die ungeliebte Nachtschicht aufschwatzen, weil Sie selbst etwas geplant haben. In welchem Lebensbereich auch immer: Wer andere Menschen überzeugen kann, erreicht oft schneller eigene Ziele und meistens auch mehr Erfolg. Das Talent, andere Menschen gut überzeugen zu können, hängt fast immer mit dem eigenen Charisma zusammen. Es gibt einfach Menschen, die haben eine natürliche, überzeugende Wirkung auf ihre Mitmenschen. Wenn Ihnen dieses Talent nicht in die Wiege gelegt worden ist, gibt es ein paar einfache Tipps, die Ihnen zu mehr Überzeugungskraft verhelfen werden.

Überzeugungskraft – fangen Sie bei sich an

Wenn Sie Ihre Mitmenschen überzeugen wollen, müssen Sie zuerst von sich selbst überzeugt sein. Das klingt banal, ist aber enorm wichtig für Ihre Wirkung auf andere Menschen. Wenn Sie an Ihre Stärken und an Ihr Können glauben, wird sich das auf Ihre Körperhaltung und auf Ihre Ausstrahlung wirken. Es ist sozusagen die Basis Ihrer Überzeugungskraft. Wenn Sie nicht von sich überzeugt sind, werden Ihnen die folgenden Tipps wenig weiterhelfen. Denn Ihr Gegenüber wird immer merken, dass Sie selbst nicht von Ihrem Anliegen überzeugt sind.

Die Kraft Ihrer Stimme – nutzen Sie sie

Die Stimme ist oft entscheidend, wenn es darum geht, ob uns jemand sympathisch ist oder eher nicht. Unbewusst selektieren wir anhand der Stimme die Menschen, mit denen wir uns umgeben. Selbstverständlich lässt sich Stimme nicht wirklich verändern; jedoch kann die Wirkung Ihrer Stimme bedingt von Ihnen beeinflusst werden. Indem Sie bewusst auf Ihre Stimme achten, mit ihr spielen und beim Sprechen bewusst auf den Klang Ihrer Stimme achten, können Sie bestimmte Effekte erzielen. Ein monotoner Vortrag hat wenig Potenzial für große Überzeugungskraft. Nutzen Sie die unterschiedlichen Klangfarben Ihrer Stimme, werden sie mal leiser, betonen Sie wichtige Aspekte Ihres Anliegens, indem auch Ihre Stimme lauter wird. Wenn Sie mit Leidenschaft reden, steigt Ihre Überzeugungskraft.

Blickkontakt zum Gesprächspartner halten

Blickkontakt halten, um zu überzeugen

Es sind die kleinen, vermeintlich beiläufigen Dinge, die Ihnen am Ende auf dem Weg zu mehr Überzeugungskraft extrem weiterhelfen werden. Es fängt damit an, dass Sie Ihrem Gesprächspartner in die Augen schauen. Sie sollen ihn natürlich nicht anstarren, aber er muss merken, dass Ihnen dieser Blickkontakt keineswegs unangenehm ist oder Sie gar unsicher macht. Wenn Sie dem Blick Ihres Gesprächspartners ausweichen, zeigen Sie unweigerlich Schwäche. Sie signalisieren:

„Irgendwie ist mir dabei nicht wohl, ich fühl mich unsicher.“

Und Unsicherheit ist jene Eigenschaft, die Sie am wenigsten benötigen, wenn es um Überzeugungskraft geht. Außerdem versetzen Sie Ihr Gegenüber damit unweigerlich in eine Machtposition. Egal wie unsicher er selbst in das Gespräch gegangen ist, zieht Ihr Gesprächspartner aus Ihrer Unsicherheit seine eigene Stärke und fühlt sich auf einmal überlegen.

Kleider machen Leute

Good things happen, when you are good dressed. Das ist ein Satz, der auf den ersten Blick oberflächlich erscheint, aber wenn man ehrlich ist: Er beinhaltet auch eine große Portion Wahrheit. Eine Studie hat ergeben, dass Spendensammler mehr Erfolg haben, wenn sie gut gekleidet sind. Natürlich ist am Ende nicht Ihre Kleidung entscheidend. Sie sagt auch nicht viel über Ihre eigene Kompetenz aus. Doch Ihr Gegenüber schließt aus ihrer Kleidung vielleicht, wie wichtig Ihnen das Gespräch ist. Außerdem orientiert sich Ihre eigene Körperhaltung auch immer ein wenig an der Kleidung, die Sie tragen. Wenn Sie mit einem Anzug oder Kostüm auftreten, werden Sie automatisch einen aufrechten Gang sowie eine stolze Körperhaltung mitbringen.  Deshalb: Geben Sie sich bei der Kleiderauswahl ruhig ein wenig mehr Mühe.

Gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete

Sie wissen, was sie wollen. Sie wissen, wovon Sie ihren Chef oder Ihren Partner im Gespräch überzeugen wollen. Das ist gut, aber noch nicht viel wert. Wenn Sie für sich ein ganz klares Ziel formuliert haben, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren Gesprächspartner überzeugen wollen. Überlegen Sie, welche Argumente für Ihr Anliegen sprechen und was Ihr Gegenüber dem entgegenbringen könnte. Wenn Sie auf Gegenwind eingestellt sind, können Sie schnell und souverän kontern und damit Ihren Standpunkt stärken. Entwicklen Sie ein überzeugendes Konzept, mit dem Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Sie sollten  allerdings nicht den Fehler begehen, zu sehr an Ihren vorher gründlich ausgearbeiteten Argumenten festzuhalten. Wenn Sie diese statisch runter beten, wirken Sie schnell verkrampft oder Ihre gründlich erarbeitete Argumentationskette klingt wie „runtergeleiert“. Es besteht die Gefahr, dass Ihr Gesprächspartner merkt, wie intensiv Sie sich vorbereitet haben. Das kann dazu führen, dass er diese gründliche Vorbereitung als mangelndes Selbstvertrauen einstuft oder als Verkaufsmasche bewertet. Diese Tatsache kann somit ebenfalls ungewollt zur Stärkung Ihres Gesprächspartners führen und damit wie ein Boomerang auf sie zurückfallen. Also: Bereiten Sie sich gründlich vor, legen Sie sich gute Argumente parat, aber hören Sie Ihrem Gegenüber zu und bleiben Sie flexibel, was die Gesprächsführung anbetrifft.

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