Gut in den neuen Job starten!

Ein neuer Job – wie Sie es richtig anpacken

Endlich ist der Tag gekommen: Sie treten eine neue Arbeitsstelle an. Gespannt und auch mit einer guten Portion Neugier blicken sie ihrem ersten Arbeitstag entgegen. Was erwartet mich? Sind die Kollegen nett? Wird mir die Arbeit Spaß machen? Es gibt zahlreiche Fragen, die sich Menschen stellen, wenn sie einen neuen Job antreten. Ob Ihnen der neue Arbeitsplatz gefallen wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Ein Stück weit können aber auch Sie dafür sorgen, dass die erste Arbeitswoche zum Erfolg wird. Hier sind fünf Tipps, die ihnen das Leben bei Jobantritt erleichtern werden.

Gehen sie mit positiven Gedanken in ihren ersten Arbeitstag

Die eigenen Gedanken bestimmen die Außenwirkung auf andere Menschen: Egal, ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht – wer mit seinem Leben zufrieden ist, dem wird man das auch ansehen. Wer hingegen Sorgen mit sich herumträgt, wird auch nach außen hin eher negativ erscheinen. Wir können unsere Gefühlswelt nicht verbergen. Dieses Wissen sollten sie nutzen, um mit der richtigen Einstellung in ihren ersten Arbeitstag zu starten. Starten sie mit positiven Gedanken, denken sie nicht daran, was schief laufen, sondern was richtig gut werden kann. Denken Sie an nette Kollegen, spannende Aufgabenfelder, vielleicht sogar an die gute Lage ihres Büros oder die erste Lohnzahlung. Alles, was sie zu einem kleinen Lachen zwingt, ist erlaubt. Sie werden dadurch mit einer positiven Ausstrahlung beim ersten Arbeitstag erscheinen. Das hinterlässt einen guten ersten Eindruck bei den neuen Kollegen und beim Chef.

Eine Vorstellungsrunde ist Pflicht

Gut in den neuen Job starten!

Gut in den neuen Job starten!

In jedem Unternehmen wird die Vorstellung einer neuen Arbeitskraft anders gehandhabt. In der Regel führt Sie der neue Chef nach einem ersten Willkommensgespräch zu ihren Kollegen und stellt sie vor, bevor sie dann den Kollegen ein paar Dinge über sich verraten. Wenn der Chef das nicht macht, sollten Sie die Initiative ergreifen. Stellen Sie sich in ihrer Abteilung wirklich bei jedem Mitarbeiter einmal kurz vor, das erspart peinliche „Wer ist das eigentlich?“-Fragen. Wenn Sie in einem großen Unternehmen arbeiten, ist es natürlich schwierig sich bei allen Mitarbeitern persönlich vorzustellen. Doch diese Vorstellung kann auch problemlos per Email erfolgen. Darin sollte enthalten sein, woher sie kommen, was sie bisher gemacht haben und worauf Sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz freuen. Eine kleiner Abschlusssatz, wie zum Beispiel „Ich freue mich über jede Anfrage zum gemeinsamen Mittagessen“ kommt immer gut an.

Eine kleine Geste mit großer Job Wirkung

Es ist eine Frage, die sich viele potenzielle Arbeitnehmer vor Jobantritt stellen: Muss ich am ersten Arbeitstag zum Einstand eine Kleinigkeit mitbringen? Müssen natürlich nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Pluspunkt für Sie, wenn sie am ersten Arbeitstag nicht mit leeren Händen kommen. Vielen Arbeitnehmern ist diese Prozedur peinlich, weil Sie glauben sie würden sich dadurch in den Mittelpunkt drängen. Dieses Denken ist einzig das Ergebnis der eigenen negativen Gedanken. In Wahrheit kommt ein Kuchen, eine Platte mit belegten Brötchen oder eine andere Kleinigkeit immer gut an. Wenn sie sich vorstellen, egal ob persönlich oder per Email, können Sie erwähnen, dass sich alle gern bedienen dürfen. Es ist außerdem eine erste gute Gelegenheit, um mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Nachfragen wirken nicht inkompetent – ganz im Gegenteil

An ihrem ersten Arbeitstag ist alles neu, unbekannt und nicht selten auch ein wenig überfordernd. Doch das ist normal und kein Grund, deshalb gleich ins Grübeln zu kommen. Und vor allem sollten sie sich nicht davor scheuen Fragen zu stellen, so bald etwas unklar ist. Ihre neuen Kollegen haben auch irgendwann einmal neu angefangen und hatten genau die gleichen Fragen. Es ist wieder eine gute Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen und außerdem zeigen sie dadurch Interesse an ihrem neuen Aufgabengebiet. Das ist etwas, was eher als positiv denn negativ empfunden wird.

Beidseitige Ziele sollten gleich geklärt werden

Klar, sie treten ihre neue Stelle nicht völlig planlos an. Im Vorstellungsgespräch wurde geklärt, was von Ihnen erwartet wird und Sie haben gleichermaßen klar gemacht, was sie an ihrem neuen Arbeitsplatz erreichen möchten. Doch oft liegen zwischen Vorstellungsgespräch und Arbeitsbeginn einige Wochen und richtige Einblicke in die Arbeitsabläufe bekommt man erst in der ersten Arbeitswoche. Um von Beginn an dafür zu sorgen, dass Kommunikation zwischen Ihnen und ihrem Vorgesetzten nicht zur Schwachstelle wird, sollten Sie nach ein paar Tagen das Gespräch suchen. Klären sie dort noch offene Fragen, bringen Sie in Erfahrung, was von Ihnen erwartet wird. Und machen sie auch ihre Ziele deutlich.

Wärme im Büro lässt Konflikte gar nichts groß werden!

Gelungene Kommunikation am Arbeitsplatz

Zwischenmenschliche Beziehungen beruhen immer auf einer guten Kommunikation. Egal ob am Arbeitsplatz, in ihrer Partnerschaft oder im Freundeskreis – es gibt einige Kommunikationsregeln, die jeder befolgen sollte. In diesem Artikel widmen wir uns der Kommunikation am Arbeitsplatz. Es ist egal, ob Sie sich nun in einer leitenden Position oder in einem normalen Angestelltenverhältnis befinden. Besonders im Job spielt die richtige Kommunikation eine enorm wichtige Rolle, um ein gutes Arbeitsklima zu schaffen und Erfolg im Job zu haben. Dabei muss erwähnt werden, dass Männer und Frauen unterschiedliche Kommunikationseigenschaften besitzen. Während Frauen tendenziell eher zu einer emotionalen Kommunikation neigen, kommunizieren Männer eher instrumental gesteuert. Die folgenden 5 Regeln sollte jedoch jeder Arbeitnehmer oder Vorgesetzte, egal ob Mann oder Frau, am Arbeitsplatz befolgen.

Für eine positive Grundstimmung im Gespräch sorgen

Es ist egal, ob es um den nächsten großen Abschluss, eine kleinere Projektarbeit oder nur um die Organisation der nächsten Weihnachtsfeier geht: Am Arbeitsplatz sollten sie immer dafür sorgen, dass ein positives Gesprächsklima herrscht. Uns das ist gar nicht so schwer. Sie müssen ihrem Gegenüber dafür nur das Gefühl vermitteln ihn ernstzunehmen. Sie müssen dabei als aktiver Zuhörer auftreten. Reagieren Sie auf das, was ihr Kollege sagt, ohne dabei mit einer aggressiv gesteuerten Gesprächskultur ihre Ansichten aufdrängen zu wollen. Es hilft auch enorm, wenn Sie ihrem Kollegen Verständnis gegenüber bringen und ihn ab und zu in seinen Worten bestätigen. Das sorgt dafür, dass ihr Arbeitskollege sich bestärkt fühlt und autimatisch offener für ihre Anliegen ist.

Kritik richtig formulieren – Umgang mit Kritik

Für manch einen Arbeitnehmer sind sie ein Fluch, für andere Kollegen die perfekte Bühne: Konferenzen und Meetings. Sie sind oft vor allem eins: Der Schauplatz einer fehlerhaften Kommunikation am Arbeitsplatz. Entweder wird mit Kritik, aus Angst vor negativen Reaktionen, zurückgehalten oder sie wird derart forsch formuliert, dass sie automatisch, egal ob berechtigt oder nicht, auf Ablehnung stößt. Dabei gibt es eine ganz einfache Regel, die all diese Probleme löst: Bevor Sie ihre Kritik formulieren, nennen Sie die positiven Aspekte der Arbeit ihres Kollegen. Das gibt ihrem Gegenüber ein gutes Gefühl, schmeichelt ihn und macht ihn mit Sicherheit empfänglicher für Änderungsvorschläge. Ganz wichtig ist jedoch, dass sie mit Kritik nicht hinter dem Berg halten. Die Diskussionskultur in deutschen Firmen ist oft ein großes Problem, dabei ist es der entscheidende Brennstoff, wenn es um den Antrieb der Firma und ihrer persönlichen Entwicklung geht.

Emotionale Sprache richitg einsetzen

Ein gutes Arbeitsklima zeichnet sich durch gegenseitigen Respekt und nicht selten auch durch eine professionelle Nähe zwischen Kollegen aus. Es spielt jedoch im Job keine Rolle, ob sie sich außerhalb des Büros mit ihren Kollegen auch gern mal ein Bier teilen. Wichtig ist, dass sie am Arbeitsplatz ihre emotionale Sprache dosiert einsetzen, egal ob ihr Kollege gleichzeitig auch ein Freund ist. Wenn Sie in ihre Sprache eine Portion Emotionalität einbauen, erzeugt das Nähe. Es macht sie selbst ein Stück greifbarer für ihren Kollegen, schlichtweg menschlicher. Das ist gut, kann aber auch in einigen Fällen nach hinten losgehen. Denn emotionale Sprache macht auch immer ein wenig angreifbar, übertriebene Emotionalität kann zudem für Missverständnisse sorgen und vor allem Spuren an ihrer Autorität hinterlassen. Vor allem Führungskräfte sollten ein gutes Mittelmaß finden. Es macht Sie als Chef oder Vorgesetze/r sympathisch, auch einmal einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben. Sie sollten dabei aber immer die Grenze ziehen zwischen professionell locker und emotional übertrieben. Merken ihre Angestellten, dass Sie persönlich mehr involviert sind als angemessen, wird sich das – beabsichtigt oder nicht – ohne Zweifel im Umgang ihrer Angestellten mit Ihnen bemerkbar machen.

Lassen Sie ihre Kollegen an ihren Gedanken teilhaben – Gefühle zeigen

Erfolg im Job haben Arbeitnehmer selten allein. Erfolge im Team sind nicht nur wahrscheinlicher, sondern auch erfüllender. Wichtig ist dabei, dass sie ihr eigenen Denkprozesse und Ideen kommunizieren und ihre Kollegen daran teilhaben lassen. Besprechen Sie ihre Ideen mit ihrem Kollegen, suchen sie aktiv das Gespräch. Das trägt nicht nur zu einem produktiven Arbeitsklima bei, sondern zeigt auch ihr Engagement. Das Resultat ist allgemeine Wertschätzung, die sie von ihren Kollegen und ihren Vorgesetzten erfahren werden. Wie schon im vorherigen Punkt angesprochen, kommunizieren Arbeitnehmer aus Angst vor Ablehnung diese ideen oft nicht. Dabei ist bei extremer Passivität genau das Gegenteil der Fall: Werden Sie von ihren Kollegen erst einmal als stilles Mäuschen wahrgenommen, kommen Sie nur noch schwer aus dieser Ecke heraus. Sie werden seltener als andere Kollegen in Denkprozesse mit einbezogen und einfach nicht als konstruktiv bei der Beschaffung von neuen Ideen gesehen.

Fehler zugeben, ist keine Schwäche

Jeder Arbeitnehmer ist bestrebt, seinen Job so gut wie möglich zu machen. Das sollte im Idealfall zumindest so sein. Dennoch kommt es vor, dass Fehler passieren. Selten haben die Kollegen Erfolg, die versuchen diesen Fehler zu vertuschen, kleinzureden oder schlichtweg unter den Tisch fallen zu lassen. Sollte ihnen ein Fehler unterlaufen sein, kann dies auch eine Chance bedeuten. Zeigen Sie die Stärke diesen Fehler zuzugeben. Kommunizieren Sie ohne Umschweife, dass ihnen ein Fehler unterlaufen ist und präsentieren sie im Idealfall gleich eine Lösung für das Problem. Sie werden sehen, dass dieser Umgang mit dem eigenen Fehler vielmehr bringt. Sie beweisen damit Größe, Menschlichkeit und werden mit Sicherheit Anerkennung statt Gelächter von ihren Kollegen ernten. Niemand ist perfekt.

 

 

Bilder fuerte 8 07 047

Ein neuer Job – wie Sie es richtig anpacken

Endlich ist der Tag gekommen: Sie treten eine neue Arbeitsstelle an. Gespannt und auch mit einer guten Portion Neugier blicken sie ihrem ersten Arbeitstag entgegen. Was erwartet mich? Sind die Kollegen nett? Wird mir die Arbeit Spaß machen? Es gibt zahlreiche Fragen, die sich Menschen stellen, wenn sie einen neuen Job antreten.

Weiterlesen